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kreisfreie Stadt in Bayern · 489 m ü. NN

Wärmepumpe in Augsburg

Die Auslegungstemperatur in Augsburg beträgt rechnerisch -15 Grad Celsius. Für den Umstieg auf eine Wärmepumpe im Bestandsgebäude sind spezifische Anpassungen erforderlich, um die Effizienz der Anlage zu maximieren.

Auslegungswerte für Augsburg

Die Angaben leiten sich aus Höhe über NN und Lage ab und dienen der Einordnung. Was Ihr Gebäude tatsächlich braucht, zeigt erst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.

-15°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.963Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,4

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,5 bei 55 °C

-7°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Waermepumpe im Bestandsgebaeude

Anpassungen bei Altbauten

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe in einem unsanierten Altbau erfordert eine Senkung der Vorlauftemperatur. Bei einem Heizlastbedarf von 7 kW für ein typisches Referenzhaus von 140 m² beträgt der Jahreswärmebedarf rund 19.022 kWh. Diese Zahlen verdeutlichen, dass eine optimale Anpassung der Heizungsanlage notwendig ist. Insbesondere sollten bestehende Heizkörper auf ihre Eignung überprüft werden, da einige möglicherweise nicht für die niedrigeren Vorlauftemperaturen geeignet sind.

Ein hydraulischer Abgleich ist entscheidend für die gleichmäßige Verteilung der Wärme im Gebäude. Dies trägt nicht nur zur Effizienz der Wärmepumpe bei, sondern sorgt auch dafür, dass die Heizleistung optimal genutzt werden kann. Bei einer Vorlauftemperatur von 55 Grad kann es signifikante Kostensteigerungen von rund 564 Euro pro Jahr geben, was eine zusätzliche Belastung für den Betrieb darstellt. Daher sollten Hausbesitzer überlegen, welche Heizkörper beibehalten werden können und wo gegebenenfalls ein Austausch notwendig ist.

Bivalenzpunkt und Effizienz

Ein sinnvoller Bivalenzpunkt in Augsburg liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Bei Temperaturen unterhalb dieses Punktes kann die Wärmepumpe nicht mehr effizient arbeiten und auf zusätzliche Heizquellen zurückgegriffen werden. Dies bedeutet, dass im Winter die Heizlast von 7 kW nicht allein durch die Wärmepumpe gedeckt werden kann. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe variiert erheblich je nach Vorlauftemperatur: Mit 3.4 bei 35 Grad Vorlauf und 2.5 bei 55 Grad ist eine niedrigere Vorlauftemperatur vorteilhafter für die Effizienz der Anlage.

Die Nutzung einer Wärmepumpe erfordert also nicht nur eine Anpassung der Heizkörper, sondern auch eine strategische Planung, um den Bivalenzpunkt möglichst selten zu erreichen. Dies hilft nicht nur den Energieverbrauch zu senken, sondern auch die Betriebskosten langfristig zu stabilisieren.

Wirtschaftliche Überlegungen

Bei der Entscheidung für eine Wärmepumpe im Bestandsgebäude müssen auch wirtschaftliche Aspekte betrachtet werden. Ein jährlicher Stromverbrauch von rund 5.595 kWh bei Fußbodenheizung zeigt, wie wichtig die korrekte Dimensionierung der Anlage ist, um die laufenden Kosten niedrig zu halten. Fachbetriebe sollten daher eine umfassende Heizlastberechnung am Gebäude durchführen, um den verbindlichen Wert zu erhalten.

Die Umstellung auf eine Wärmepumpe kann initial höhere Investitionskosten mit sich bringen, jedoch können die langfristigen Einsparungen bei den Heizkosten diese Kosten übersteigen, insbesondere wenn die Vorlauftemperaturen optimiert werden. Ein professioneller hydraulischer Abgleich und die Auswahl geeigneter Heizkörper sind somit nicht nur notwendige Maßnahmen, sondern auch eine wichtige Grundlage für die Wirtschaftlichkeit der gesamten Heizungsanlage.

Was das für ein Haus in Augsburg bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
19.022 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.595 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
7.609 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.567 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 564 € im Jahr

Auffällig ist der Abstand zwischen 35 und 55 Grad Vorlauf. Er erklärt, warum die Absenkung der Vorlauftemperatur vor der Gerätewahl steht.

Wir sind in Augsburg und in der Umgebung im Einsatz

Augsburg ist die mittlere Grossstadt auf Platz 3 von 14 in unserer Standortliste für Bayern. Diese Orte liegen am nächsten:

Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Augsburg leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Augsburg.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Augsburg

Wie senke ich die Vorlauftemperatur für meine Wärmepumpe?

Die Vorlauftemperatur kann durch die Nutzung von Flächenheizungen wie Fußbodenheizungen gesenkt werden. Zudem ist ein hydraulischer Abgleich wichtig, um eine gleichmäßige Wärmeverteilung zu gewährleisten.

Welche Heizkörper bleiben bei der Umstellung auf eine Wärmepumpe optimal?

Heizkörper, die auch bei niedrigeren Vorlauftemperaturen ausreichend Heizleistung bieten, können beibehalten werden. Es ist ratsam, die Heizkörper vor der Umstellung professionell zu überprüfen.

Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?

Der Bivalenzpunkt ist die Temperatur, bei der die Wärmepumpe allein nicht mehr ausreichend Leistung bietet. In Augsburg liegt er etwa bei -7 Grad Celsius. Bei Unterschreitung dieses Punktes müssen zusätzliche Heizquellen in Betracht gezogen werden.

Auslegung prüfen lassen in Augsburg

Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.