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kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen · 83 m ü. NN

Wärmepumpe in Essen

Der effektive Einsatz von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden erfordert eine sorgfältige Planung. In Essen beträgt die rechnerische Auslegungstemperatur -10 Grad Celsius, was wichtige Anpassungen in der Heizungsanlage notwendig macht.

Auslegungswerte für Essen

Höhenlage und Lage im Land ergeben diese Größenordnung. Sie ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831; die bleibt für die Auslegung verbindlich.

-10°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.291Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,7

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,8 bei 55 °C

-4°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Waermepumpe im Bestandsgebaeude

Optimierung der Heizungsanlage

Um die Effizienz einer Wärmepumpe in Bestandsgebäuden zu maximieren, ist es entscheidend, die Vorlauftemperaturen zu senken. Bei einer Heizlast von 7 kW und einem Jahreswärmebedarf von rund 18.430 kWh, wie im Referenzhaus angegeben, lassen sich die Heizkosten optimieren, indem die Heizung für einen Betrieb bei niedrigeren Temperaturen umgebaut wird. Ein hydraulischer Abgleich ist hierbei unerlässlich, um sicherzustellen, dass alle Heizkörper optimal mit Wärme versorgt werden.

Die Anpassung der Heizkörper ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Heizkörper, die für höhere Vorlauftemperaturen ausgelegt sind, könnten ineffizient arbeiten, wenn die Vorlauftemperatur gesenkt wird. In vielen Fällen können jedoch bestehende Heizkörper erhalten bleiben, sofern sie für die neuen Betriebsbedingungen geeignet sind. Ein gezielter Austausch oder die Ergänzung durch Flächenheizungen kann hier die Effizienz weiter steigern.

Ein sinnvoller Bivalenzpunkt von etwa -4 Grad Celsius bedeutet, dass bei Außentemperaturen unter diesem Wert zusätzliche Heizquellen erforderlich sein könnten. Der Betrieb der Wärmepumpe muss also so ausgelegt sein, dass sie bis zu dieser Temperatur effizient läuft und die Betriebskosten im Rahmen bleiben.

Einfluss der Vorlauftemperatur auf die Jahresarbeitszahl

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist ein entscheidendes Kriterium für die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe. In Essen liegt die erwartbare JAZ bei 3,7 bei 35 Grad Vorlauf, während sie bei 55 Grad auf 2,8 sinkt. Eine höhere Vorlauftemperatur führt nicht nur zu höheren Betriebskosten, sondern reduziert auch die Effizienz der Wärmepumpe. Bei einer Vorlauftemperatur von 55 Grad erhöht sich der Stromverbrauch auf etwa 6.582 kWh, was jährlich ca. 448 Euro mehr kosten kann.

Für Bestandsgebäude, insbesondere aus unsanierten Altbau, ist es daher ratsam, die Vorlauftemperatur schrittweise zu senken. Eine optimierte Nutzung der Wärmepumpe führt zu einer höheren JAZ, wodurch langfristig Energiekosten eingespart werden können. Es empfiehlt sich, die passende Technologie und die richtigen Heizsysteme zu kombinieren, um die Vorteile der Wärmepumpentechnologie voll auszuschöpfen.

Wärmebedarf im unsanierten Altbau

Bei der Planung einer neuen Heizungsanlage in einem unsanierten Altbau muss der Wärmebedarf genau ermittelt werden. Der Heizgradtag für Essen beträgt 3291 Kd, was auf einen signifikanten Wärmebedarf hinweist. Um die benötigte Heizkapazität zu bestimmen, ist eine Heizlastberechnung unerlässlich, die die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes berücksichtigt.

Ein Referenzhaus mit 140 m² und einer Heizlast von 7 kW zeigt, dass der Jahreswärmebedarf maßgeblich durch die Dämmung und das Heizsystem beeinflusst wird. Eine ungenügende Dämmung kann den Wärmebedarf erheblich steigern und sollte daher bei der Planung berücksichtigt werden. Die Integration einer modernen Wärmepumpe kann jedoch auch in diesen Fällen zu einer spürbaren Senkung der Betriebskosten führen, sofern die technischen Voraussetzungen geschaffen werden.

Was das für ein Haus in Essen bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.430 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
4.981 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
6.582 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.395 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 448 € im Jahr

Auffällig ist der Abstand zwischen 35 und 55 Grad Vorlauf. Er erklärt, warum die Absenkung der Vorlauftemperatur vor der Gerätewahl steht.

Wir sind in Essen und in der Umgebung im Einsatz

Essen ist die Grossstadt auf Platz 3 von 14 in unserer Standortliste für Nordrhein-Westfalen. Diese Orte liegen am nächsten:

Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Essen leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Essen.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Essen

Wie kann ich die Vorlauftemperatur optimieren?

Um die Vorlauftemperatur zu optimieren, sollten Sie auf Flächenheizungen umsteigen oder Ihren Heizungsbetrieb hydraulisch abgleichen. Dies hilft, die Effizienz der Wärmepumpe zu steigern und die Jahresarbeitszahl zu verbessern.

Was bedeutet die Jahresarbeitszahl für mich?

Die Jahresarbeitszahl gibt an, wie effizient die Wärmepumpe arbeitet. In Essen liegt sie bei 3,7 bei 35 Grad Vorlauf. Eine höhere Vorlauftemperatur senkt die JAZ, was zu höheren Betriebskosten führt.

Wie wichtig ist die Heizlastberechnung?

Die Heizlastberechnung ist entscheidend, um den tatsächlichen Wärmebedarf Ihres Gebäudes zu ermitteln. In Essen beträgt dieser für ein Referenzhaus rund 18.430 kWh pro Jahr, was für die Dimensionierung der neuen Heizungsanlage von Bedeutung ist.

Heizungstausch vorbereiten in Essen

Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.