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im Landkreis Fürstenfeldbruck · 544 m ü. NN

Wärmepumpe in Germering

Die Auslegung von Heizsystemen in Germering erfordert besondere Aufmerksamkeit, insbesondere bei der Berücksichtigung der tiefen Auslegungstemperaturen. Mit einer rechnerischen Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius ist die Planung auf kalte Wetterbedingungen ausgerichtet.

Auslegungswerte für Germering

Höhenlage und Lage im Land ergeben diese Größenordnung. Sie ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831; die bleibt für die Auslegung verbindlich.

-16°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

4.068Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,3

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C

-7°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Auslegung im kalten Auslegungsfall

Heizlastberechnung und Jahreswärmebedarf

Für ein teilsaniertes Referenzhaus mit 140 m² Wohnfläche und einer Heizlast von 7 kW ergibt sich ein Jahreswärmebedarf von rund 18.984 kWh. Diese Berechnung ist entscheidend, um die nötige Dimensionierung der Wärmepumpe richtig zu wählen. Die Heizlast ist der Schlüssel zur Auswahl des Wärmepumpensystems, insbesondere in Germering, wo die klimatischen Bedingungen einen erheblichen Einfluss auf den Betrieb haben.

Bei der Ermittlung des Jahreswärmebedarfs ist es wichtig zu beachten, dass dieser Wert variieren kann, je nach Dämmstandard des Gebäudes und der Nutzung. Für die Dimensionierung Ihrer Wärmepumpe sollten Sie sich auf die Heizlast berechnen lassen, die für die spezifischen Bedingungen Ihres Hauses gilt. Ein gut dimensioniertes System sorgt nicht nur für Komfort, sondern auch für Effizienz und Betriebskostensenkung.

Die tatsächliche Heizlast kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, wie z. B. Fenstergrößen oder Baualter. Daher ist es ratsam, eine individuelle Heizlastberechnung von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.

Bivalenzpunkt und Betrieb unter Frostbedingungen

In Germering liegt der sinnvolle Bivalenzpunkt bei etwa -7 Grad Celsius. Dies bedeutet, dass bei Temperaturen unterhalb dieses Punkts die Wärmepumpe allein nicht mehr die gesamte Heizlast decken kann. In solchen Fällen kommt es zur Unterstützung durch einen Heizstab oder ein anderes Heizsystem. Die Berücksichtigung des Bivalenzpunkts ist entscheidend für die Planung und den späteren Betrieb des Heizsystems.

Das Verhalten der Jahresarbeitszahl (JAZ) in kalten Perioden ist ebenfalls wichtig. Bei -16 Grad Celsius und einem Vorlauf von 35 Grad erreichen Sie eine JAZ von 3.3, was bedeutet, dass für jede Kilowattstunde Strom, die die Wärmepumpe verbraucht, etwa 3.3 kWh Wärme erzeugt werden. Bei einem Vorlauf von 55 Grad sinkt die JAZ auf 2.4, was die Effizienz der Wärmepumpe reduziert. Daher sollte die Dimensionierung der Wärmequelle (z. B. Pufferspeicher) auf die vorherrschenden klimatischen Bedingungen angepasst werden.

In Anbetracht dieser Werte ist es sinnvoll, die Wärmepumpe auf die tiefen Auslegungstemperaturen auszulegen, um einen effizienten Betrieb unter den extremen Bedingungen in Germering zu gewährleisten.

Dimensionierung von Speicher und Heizstab

Die Dimensionierung des Speichers ist ebenfalls ein zentraler Aspekt bei der Auslegung der Heizungsanlage. Bei einer Heizlast von 7 kW und einem Jahresstromverbrauch von rund 5.753 kWh bei einer Flächenheizung müssen Speicher und Heizstab so gewählt werden, dass sie im Bedarfsfall eine adäquate Unterstützung bieten können. Der Pufferspeicher sollte so dimensioniert sein, dass er die Wärme aus der Wärmepumpe effizient hält und bei Bedarf abgibt.

Ein großer Pufferspeicher kann dabei helfen, die Effizienz der Wärmepumpe zu steigern, insbesondere in Zeiten niedriger Außentemperaturen. Er ermöglicht es, die Wärmepumpe während ihrer effizientesten Betriebszeiten zu betreiben und die erzeugte Wärme für Zeiten mit erhöhtem Bedarf zur Verfügung zu stellen.

Zusätzlich sollten Sie die Einspeisung eines Heizstabs in Betracht ziehen, der aktiviert wird, sobald die Außentemperaturen unter den Bivalenzpunkt fallen. Dies garantiert, dass auch bei extremen Kältespitzen, die Wärmeversorgung Ihres Hauses gesichert ist, ohne dass die Effizienz der Wärmepumpe leidet.

Was das für ein Haus in Germering bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.984 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.753 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
7.910 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.611 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 604 € im Jahr

Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.

Wir sind in Germering und in der Umgebung im Einsatz

Germering ist die Mittelstadt auf Platz 1 von 6 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:

Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Germering leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Germering.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Germering

Wie wird die Heizlast in Germering berechnet?

Die Heizlast wird individuell für jedes Gebäude ermittelt und hängt von Faktoren wie der Fläche, dem Dämmstandard und der Nutzung ab. Für ein teilsaniertes Referenzhaus in Germering liegt die Heizlast bei 7 kW.

Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?

Der Bivalenzpunkt liegt in Germering etwa bei -7 Grad Celsius. Bei Temperaturen darunter kann die Wärmepumpe nicht allein die Heizlast decken, sodass zusätzliche Heizsysteme erforderlich sind.

Wie beeinflusst die Außentemperatur die Effizienz einer Wärmepumpe?

Die Effizienz einer Wärmepumpe wird durch die Außentemperatur stark beeinflusst. Bei -16 Grad Celsius beträgt die Jahresarbeitszahl 3.3 bei 35 Grad Vorlauf, während sie bei 55 Grad auf 2.4 sinkt, was die Betriebsbedingungen der Anlage verdeutlicht.

Heizungstausch vorbereiten in Germering

Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.