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im Landkreis Ebersberg · 519 m ü. NN

Wärmepumpe in Grafing bei München

Die Auslegung einer Wärmepumpe in Grafing bei München muss die kalten Auslegungstemperaturen berücksichtigen. Mit einer rechnerischen Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius ist eine präzise Planung entscheidend für die Effizienz der Heizanlage.

Auslegungswerte für Grafing bei München

Höhenlage und Lage im Land ergeben diese Größenordnung. Sie ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831; die bleibt für die Auslegung verbindlich.

-16°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

4.041Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,3

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C

-7°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Auslegung im kalten Auslegungsfall

Heizlast und Bivalenzpunkt

Die Heizlast eines Referenzhauses in Grafing beträgt 7 kW, was auf einen Jahreswärmebedarf von rund 18.858 kWh hinausläuft. Das bedeutet, dass die Wärmepumpe in der Lage sein muss, gerade an sehr kalten Tagen, wenn die Temperatur auf etwa -16 Grad sinkt, diese Last zu decken. Der sinnvoll angesetzte Bivalenzpunkt liegt bei etwa -7 Grad Celsius. An diesem Punkt sollte die Wärmepumpe durch einen Heizstab unterstützt werden, um den Wärmebedarf zu decken, wenn die Leistungszahl der Wärmepumpe aufgrund der Außentemperatur sinkt.

Es ist wichtig, die Leistung der Heizsysteme an den Bivalenzpunkt und die spezifischen klimatischen Bedingungen in Grafing anzupassen. Hierbei hilft die Heizlastberechnung, die den individuellen Bedarf des Gebäudes ermittelt. Für teilsanierte Gebäude, wie das oben genannte Referenzhaus, kann dieser Wert deutlich von neueren oder besser gedämmten Gebäuden abweichen, was bei der Auslegung der Wärmepumpe beachtet werden muss.

Leistungszahl bei Frost

Bei der Auslegung auf tiefe Temperaturen spielt die Jahresarbeitszahl (JAZ) eine entscheidende Rolle. In Grafing wird eine JAZ von 3.3 bei einem Vorlauf von 35 Grad Celsius und 2.4 bei 55 Grad Celsius erwartet. Diese Werte verdeutlichen, dass die Effizienz der Wärmepumpe bei niedrigen Vorlauftemperaturen höher ist. Ein niedriger Vorlauf kann daher nicht nur die Betriebskosten senken, sondern auch die Beanspruchung der Heizanlage reduzieren, insbesondere während der kalten Monate, in denen die Außentemperatur häufig unter dem Bivalenzpunkt liegt.

Die Auslegung auf einen Vorlauf von 55 Grad sollte möglichst vermieden werden, da hier der Stromverbrauch signifikant steigt. Dies zeigt sich auch in den Beispielwerten des Referenzhauses, wo der Stromverbrauch bei 55 Grad Vorlauf etwa 7.858 kWh pro Jahr beträgt. Die Dimensionierung von Speichern und Heizstäben muss daher darauf abgestimmt werden, um auch bei extremen Bedingungen eine komfortable und wirtschaftliche Wärmeversorgung zu gewährleisten.

Dimensionierung von Speicher und Heizstab

Die Dimensionierung von Speichersystemen ist in Grafing besonders wichtig, um die Effizienz der Wärmepumpe zu maximieren. Angesichts der Heizgradtage von 4041 Kd muss der Speicher ausreichend dimensioniert werden, um die Wärme während der Heizperioden bereitzustellen. Ein zu kleiner Speicher kann dazu führen, dass die Wärmepumpe häufiger anspringt, was die Betriebskosten erhöht und den Verschleiß der Anlage beschleunigt.

Zusätzlich muss der Heizstab in der richtigen Größe geplant werden, um den Wärmebedarf über den Bivalenzpunkt hinaus zu decken. Bei einem Bedarf von rund 5.715 kWh für eine Fläche mit Fußbodenheizung sollte die Größe des Heizstabs so gewählt werden, dass er auch bei sehr kalten Außentemperaturen zuverlässig helfen kann. In Grafing ist es von grundlegender Bedeutung, die beiden Systeme so aufeinander abzustimmen, dass sie Hand in Hand arbeiten, um die Effizienz der gesamten Heizanlage zu gewährleisten.

Was das für ein Haus in Grafing bei München bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.858 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.715 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
7.858 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.600 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 600 € im Jahr

Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.

Wir sind in Grafing bei München und in der Umgebung im Einsatz

Grafing bei München ist die Kleinstadt auf Platz 2 von 7 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:

Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Grafing bei München leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Grafing bei München.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Grafing bei München

Wie beeinflusst die Auslegungstemperatur die Heizlast?

Die Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius hat direkten Einfluss auf die Heizlast eines Gebäudes. Eine tiefere Auslegungstemperatur führt in der Regel zu einer höheren Heizlast, was bedeutet, dass die Wärmepumpe entsprechend stärker dimensioniert werden muss.

Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?

Der Bivalenzpunkt, hier bei etwa -7 Grad Celsius, ist die Temperatur, bei der die Wärmepumpe allein nicht mehr ausreichend Wärme liefern kann. An diesem Punkt muss ein Heizstab die Wärmepumpe unterstützen, um den Wärmebedarf zu decken.

Welche Rolle spielt die Jahresarbeitszahl?

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) zeigt die Effizienz einer Wärmepumpe über das Jahr an. In Grafing liegt die JAZ bei 3.3 bei 35 Grad Vorlauf, was bedeutet, dass die Wärmepumpe bei optimaler Auslegung mehr als dreimal so viel Wärme liefert, wie sie an elektrischer Energie verbraucht.

Heizungstausch vorbereiten in Grafing bei München

Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.