kreisfreie Stadt in Bayern · 488 m ü. NN
Wärmepumpe in Landshut
Die Auslegung von Heizsystemen in Landshut erfordert eine präzise Betrachtung der klimatischen Bedingungen. Mit einer rechnerischen Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius und 4007 Heizgradtagen ist eine genaue Anpassung der Systeme auf die Außentemperaturen notwendig.
Auslegungswerte für Landshut
Gerechnet aus Höhenlage und geografischer Länge — als Orientierung, nicht als Vorgabe. Maßgeblich bleibt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am Gebäude selbst.
-16°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
4.007Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,3
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C
-7°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Auslegung im kalten Auslegungsfall
Heizlast und Bivalenzpunkt
Die Heizlast für ein typisches Referenzhaus mit 140 m² und einer Last von 50 W/m² beträgt in Landshut 7 kW. Dies bedeutet, dass das Heizsystem in der Lage sein muss, diese Leistung auch bei extremer Kälte zu liefern. Der sinnvolle Bivalenzpunkt liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Dies ist der Punkt, an dem die Wärmepumpe und ein zusätzliches Heizsystem benötigt werden, um den Wärmebedarf zu decken. Bei Temperaturen unterhalb dieses Punktes ist es entscheidend, die Dimensionierung der Heizsysteme entsprechend vorzunehmen, um einen konstanten Wärmekomfort aufrechtzuerhalten.
Die Heizlastberechnung sollte auf den spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes basieren, da die tatsächliche Heizlast von Faktoren wie Isolierung, Fenster und Nutzungsgewohnheiten abhängt. Die Heizlastberechnung muss daher für jedes Gebäude individuell durchgeführt werden.
Leistungszahl und Betrieb bei Frost
Die erwartbare Jahresarbeitszahl für Luft/Wasser-Wärmepumpen in Landshut beträgt rechnerisch 3.3 bei einem Vorlauf von 35 Grad Celsius. Bei höheren Temperaturen, wie einem Vorlauf von 55 Grad, sinkt diese Zahl auf 2.4. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Effizienz der Wärmepumpe, insbesondere bei kälteren Außentemperaturen. Eine sinkende Leistungszahl bei Frost bedeutet, dass die Wärmepumpe mehr elektrische Energie benötigt, um die geforderte Heizleistung zu erzeugen.
Um die Effizienz auch bei tiefen Temperaturen aufrechtzuerhalten, sollten Systeme mit einem ausgeklügelten Bivalenzkonzept und Unterstützung durch Heizstäbe oder Pufferspeicher ausgestattet werden. So kann im Betriebsfall, insbesondere bei dem Erreichen des Bivalenzpunkts, die Effizienz der Gesamtlösung gesteigert werden.
Dimensionierung von Speicher und Heizstab
Für ein Referenzhaus mit einem Jahreswärmebedarf von rund 18.699 kWh wird ein entsprechender Pufferspeicher benötigt, um die Wärme effizient bereitzustellen und den Betrieb der Wärmepumpe zu optimieren. Angesichts der Heizlast von 7 kW sollte bei der Dimensionierung des Pufferspeichers darauf geachtet werden, dass ausreichend Kapazität für Zeiten mit höherem Wärmebedarf zur Verfügung steht. Ein geeigneter Heizstab kann ebenfalls in die Planung einfließen, um die Wärmepumpe zu unterstützen und die Wärmeversorgung auch an extrem kalten Tagen sicherzustellen.
Die Dimensionierung des Speichers sollte dabei so erfolgen, dass sowohl die durchschnittlichen als auch die maximalen Wärmebedarfe gedeckt werden können, um einen kontinuierlichen und effizienten Betrieb zu gewährleisten. Hierbei ist die Planung stets individuell auf die spezifische Gebäude- und Nutzerstruktur abzustimmen.
Was das für ein Haus in Landshut bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ein anderes Baujahr oder eine andere Dämmung verschiebt das Ergebnis deutlich; die Zahlen ordnen ein, sie prognostizieren nicht.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 18.699 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 5.666 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 7.791 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.586 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 595 € im Jahr
Der Unterschied zwischen den beiden Vorlauftemperaturen ist der Grund, warum sich ein hydraulischer Abgleich und der Tausch einzelner Heizkörper meist schneller rechnen als ein größeres Gerät.
Wir sind in Landshut und in der Umgebung im Einsatz
Landshut ist die grosse Mittelstadt auf Platz 9 von 14 in unserer Standortliste für Bayern. Diese Orte liegen am nächsten:
Wer beides zusammen plant, legt Speicher und Anlage anders aus als getrennt. Was eine Photovoltaikanlage in Landshut leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Landshut.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Landshut
Wie beeinflusst die Auslegungstemperatur die Heizlast?
Die Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius ist entscheidend für die Heizlastberechnung. Eine niedrigere Auslegungstemperatur führt zu einer höheren Heizlast, da mehr Wärme benötigt wird, um das Gebäude zu beheizen.
Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?
Der Bivalenzpunkt liegt bei etwa -7 Grad Celsius und ist der Punkt, an dem die Wärmepumpe allein nicht mehr ausreicht, um den Wärmebedarf zu decken. Es ist wichtig, Heizsysteme so zu dimensionieren, dass sie diesen Punkt berücksichtigen.
Wie kann die Effizienz einer Wärmepumpe bei Frost sichergestellt werden?
Die Effizienz kann durch die Verwendung eines Pufferspeichers und eines Heizstabs sichergestellt werden. Diese Komponenten unterstützen die Wärmepumpe bei extremen Außentemperaturen und optimieren den Wärmebereitstellungsprozess.
Wärmepumpe durchrechnen lassen in Landshut
Sagen Sie uns, wie das Gebäude beheizt wird. Wir rechnen die Heizlast und sagen, was vor dem Tausch zu tun ist.