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kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen · 64 m ü. NN

Wärmepumpe in Münster

Die Auslegungstemperatur von -10 Grad Celsius in Münster ist entscheidend für die Auswahl geeigneter Wärmepumpensysteme. Bei einer Heizlast von 7 kW und einem Jahreswärmebedarf von rund 18.312 kWh können Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern effizient betrieben werden.

Auslegungswerte für Münster

Diese Werte sind rechnerische Anhaltspunkte aus Höhenlage und geografischer Lage. Verbindlich ist allein eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am konkreten Gebäude.

-10°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.270Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,7

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,8 bei 55 °C

-4°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Waermepumpe im Mehrfamilienhaus

Kaskadenlösungen für größere Wohngebäude

In Münster können Kaskadenlösungen für die Warmwasserbereitung in Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden. Diese Systeme kombinieren mehrere Wärmepumpen, um den Wärmebedarf effizient zu decken. Bei einem Heizgradtag von 3270 Kd ist es wichtig, die Anlage so zu dimensionieren, dass sie auch bei niedrigeren Außentemperaturen effizient arbeitet. Hierbei spielt der sinnvolle Bivalenzpunkt von etwa -4 Grad Celsius eine zentrale Rolle, um die Effizienz der Wärmepumpe zu maximieren und den Betrieb der Zusatzheizung zu minimieren.

Die zentrale Warmwasserbereitung bietet Vorteile in Bezug auf den Legionellenschutz, da sie die Wassertemperatur konstant halten kann und somit das Risiko der Legionellenbildung reduziert wird. In größeren Wohnanlagen kann die zentrale Lösung durch ihre höhere Effizienz und die Möglichkeit zur Regelung des Warmwassers für mehrere Wohneinheiten die Betriebskosten senken und den Komfort erhöhen.

Dekzentralisierte Warmwasserbereitung

Eine dezentrale Warmwasserbereitung in Mehrfamilienhäusern kann bei bestimmten Gegebenheiten vorteilhaft sein. Hierbei wird jede Wohneinheit mit einer eigenen Wärmepumpe versorgt, die direkt vor Ort die benötigte Wärme erzeugt. Dies kann insbesondere in Gebäuden mit unterschiedlichen Nutzungsmustern sinnvoll sein, da jede Einheit unabhängig betrieben werden kann. Die rechnerische Jahresarbeitszahl von 3.7 bei 35 Grad Vorlauf zeigt, dass eine dezentrale Lösung eine vergleichbare Effizienz wie zentrale Systeme erreichen kann, wenn die Planungsparameter gut gewählt werden.

Zusätzlich sollten Aufstellflächen für die einzelnen Wärmepumpen vorab eingeplant werden. Bei der Auswahl der Systeme ist darauf zu achten, dass die Geräuschentwicklung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben bleibt, um die Nachbarn nicht zu belästigen. Damit können auch potenzielle rechtliche Auseinandersetzungen vermieden werden.

Abrechnung der Wärme auf Wohneinheiten

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Nutzung von Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern ist die Abrechnung der erzeugten Wärme auf die einzelnen Wohneinheiten. Dies kann durch die Installation von Wärmemengenzählern erfolgen, die den tatsächlichen Verbrauch jeder Einheit messen. Dies sorgt für Transparenz und Gerechtigkeit bei den Betriebskosten. Bei einem Stromverbrauch von rund 4.949 kWh für eine Fläche von 140 m² und einer Heizlast von 7 kW ist es wichtig, dass die Abrechnung den tatsächlichen Verbrauch widerspiegelt.

Eine präzise Abrechnung kann zudem Anreize für die Nutzer schaffen, ihren Energieverbrauch zu optimieren. Bei einem höheren Vorlauftemperaturbedarf von 55 Grad könnte der jährliche Stromverbrauch auf etwa 6.540 kWh steigen, was zusätzliche Kosten verursacht. Daher ist es für die Eigentümer von Mehrfamilienhäusern sinnvoll, alle technischen Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung zu prüfen.

Was das für ein Haus in Münster bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ein anderes Baujahr oder eine andere Dämmung verschiebt das Ergebnis deutlich; die Zahlen ordnen ein, sie prognostizieren nicht.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.312 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
4.949 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
6.540 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.386 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 445 € im Jahr

Die Differenz der beiden Vorlauftemperaturen zeigt, was Vorarbeiten am Heizsystem wert sind — sie wirkt in jedem Betriebsjahr neu.

Wir sind in Münster und in der Umgebung im Einsatz

Münster ist die mittlere Grossstadt auf Platz 10 von 14 in unserer Standortliste für Nordrhein-Westfalen. Diese Orte liegen am nächsten:

Der Strom für die Wärmepumpe kann vom eigenen Dach kommen. Was eine Photovoltaikanlage in Münster leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Münster.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Münster

Welche Systemgröße benötige ich für ein Mehrfamilienhaus?

Die benötigte Systemgröße hängt von der Heizlast und dem Wärmebedarf des Gebäudes ab. Für ein Referenzhaus mit 140 m² und einer Heizlast von 7 kW beträgt der Jahreswärmebedarf rund 18.312 kWh.

Wie kann ich den Legionellenschutz gewährleisten?

Der Legionellenschutz kann durch zentrale Warmwasserbereitung sichergestellt werden, da diese Systeme die Wassertemperatur konstant halten und somit die Legionellenbildung reduzieren. Das ist besonders wichtig bei einer hohen Anzahl an Nutzern in Mehrfamilienhäusern.

Was ist der Vorteil einer dezentralen Lösung?

Dezentrale Lösungen bieten den Vorteil, dass jede Einheit unabhängig betrieben werden kann. Dies ermöglicht eine flexible Anpassung an den individuellen Wärmebedarf und kann die Gesamtbetriebskosten senken.

Heizlast rechnen lassen in Münster

Wir sehen uns Heizflächen, Dämmstandard und Zählerschrank an und nennen Ihnen die Gerätegröße, die dazu passt.