im Landkreis Freising · 462 m ü. NN
Wärmepumpe in Neufahrn bei Freising
Die Auslegung einer Wärmepumpe erfolgt in der Regel auf Basis der tiefen Auslegungstemperaturen, die für den Standort relevant sind. Für Neufahrn liegt die Auslegungstemperatur bei -16 Grad Celsius, was für die Dimensionierung der Anlage entscheidend ist.
Auslegungswerte für Neufahrn bei Freising
Gerechnet aus Höhenlage und geografischer Länge — als Orientierung, nicht als Vorgabe. Maßgeblich bleibt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am Gebäude selbst.
-16°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
3.978Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,3
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C
-7°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Auslegung im kalten Auslegungsfall
Heizlast und Bivalenzpunkt
In Neufahrn beträgt die Heizlast eines teilsanierten Referenzhauses (140 m², 50 W/m²) 7 kW. Der sinnvolle Bivalenzpunkt liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Dies bedeutet, dass bis zu dieser Temperatur die Wärmepumpe allein ausreichend Wärme liefern kann. Unterhalb dieses Punktes muss zusätzlich zugeheizt werden. Diese Information ist wichtig, um die notwendige Dimensionierung der Heizsysteme zu planen und um sicherzustellen, dass die Wärmepumpe auch bei extremen Temperaturen zuverlässig arbeitet.
Die Heizgradtage in Neufahrn betragen 3978 Kd, was eine hohe Anzahl an Heiztagen signalisiert. Dies hat zur Folge, dass die Wärmepumpe über einen großen Teil des Jahres in Betrieb sein muss. Bei der Planung sollte daher berücksichtigt werden, dass die Anlage nicht nur die Heizlast in der kalten Jahreszeit deckt, sondern auch effizient arbeitet, um den Jahreswärmebedarf von rund 18.564 kWh zu erfüllen.
Leistungszahl und Außentemperatur
Die erwartbare Jahresarbeitszahl (JAZ) für Luft/Wasser-Wärmepumpen in Neufahrn liegt bei 3.3 bei einer Vorlauftemperatur von 35 Grad Celsius und bei 2.4 bei 55 Grad. Diese Werte sind entscheidend, da sie die Effizienz der Heizungsanlage unter verschiedenen Betriebsbedingungen anzeigen. Niedrigere Vorlauftemperaturen führen zu einer besseren Leistungszahl, was bedeutet, dass eine sorgfältige Planung der Heizsysteme und gegebenenfalls die Verwendung einer Fußbodenheizung in Betracht gezogen werden sollte, um die Pumpeneffizienz zu erhöhen.
Mit dem steigenden Wärmebedarf bei sinkenden Außentemperaturen wird die Leistungszahl der Wärmepumpe tendenziell abnehmen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Wärmepumpe auf tiefere Temperaturen auszulegen, um die Effizienz der Anlage auch bei frostigen Bedingungen zu gewährleisten.
Dimensionierung von Speicher und Heizstab
Die Dimensionierung von Pufferspeichern und Heizstäben ist eine wichtige Maßnahme, um die Versorgungssicherheit in Kältesituationen zu gewährleisten. Bei einem Heizbedarf von 18.564 kWh und einem Stromverbrauch von etwa 5.625 kWh bei einer Vorlauftemperatur von 35 Grad Celsius ist es ratsam, einen Pufferspeicher zu integrieren, der ausreichend Kapazität bietet, um die Heizlast abzufangen, insbesondere bei Temperaturen unterhalb des Bivalenzpunktes.
Ein zu klein dimensionierter Speicher kann dazu führen, dass bei extremen Außentemperaturen nicht genügend Wärme zur Verfügung steht, was einen erhöhten Einsatz von Heizstäben erforderlich macht und die Betriebskosten steigern kann. Bei einer höheren Vorlauftemperatur von 55 Grad könnte der Heizbedarf auf rund 7.735 kWh steigen, was etwa 591 Euro mehr im Jahr bedeuten würde. Daher ist eine genaue Planung unabdingbar.
Was das für ein Haus in Neufahrn bei Freising bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ein anderes Baujahr oder eine andere Dämmung verschiebt das Ergebnis deutlich; die Zahlen ordnen ein, sie prognostizieren nicht.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 18.564 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 5.625 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 7.735 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.575 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 591 € im Jahr
Der Unterschied zwischen den beiden Vorlauftemperaturen ist der Grund, warum sich ein hydraulischer Abgleich und der Tausch einzelner Heizkörper meist schneller rechnen als ein größeres Gerät.
Wir sind in Neufahrn bei Freising und in der Umgebung im Einsatz
Neufahrn bei Freising ist die Kleinstadt auf Platz 2 von 4 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:
Wer beides zusammen plant, legt Speicher und Anlage anders aus als getrennt. Was eine Photovoltaikanlage in Neufahrn bei Freising leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Neufahrn bei Freising.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Neufahrn bei Freising
Wie beeinflusst die Auslegungstemperatur die Wärmepumpe?
Die Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius in Neufahrn ist entscheidend für die Dimensionierung der Wärmepumpe. Sie bestimmt die Heizlast und den Betrieb der Anlage bei extremen Temperaturen, insbesondere in Bezug auf den Bivalenzpunkt.
Was bedeutet der Bivalenzpunkt für den Betrieb der Wärmepumpe?
Der Bivalenzpunkt liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Das bedeutet, dass die Wärmepumpe bis zu dieser Temperatur autonom arbeiten kann. Unterhalb dieses Punktes ist der Einsatz zusätzlicher Heizsysteme erforderlich, um den Wärmebedarf zu decken.
Wie beeinflusst die Vorlauftemperatur die Effizienz?
Die Jahresarbeitszahl beträgt 3.3 bei 35 Grad Vorlauf und 2.4 bei 55 Grad. Das zeigt, dass niedrigere Vorlauftemperaturen die Effizienz der Wärmepumpe erhöhen und damit die Betriebskosten senken können.
Wärmepumpe durchrechnen lassen in Neufahrn bei Freising
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