im Landkreis Weilheim-Schongau · 573 m ü. NN
Wärmepumpe in Weilheim i.OB
Die Auslegung von Wärmepumpen erfordert die Berücksichtigung der tiefen Auslegungstemperaturen und der Heizlast. In Weilheim i.OB beträgt die Auslegungstemperatur rechnerisch -16 Grad Celsius, was bei der Dimensionierung entscheidend ist.
Auslegungswerte für Weilheim i.OB
Die Angaben leiten sich aus Höhe über NN und Lage ab und dienen der Einordnung. Was Ihr Gebäude tatsächlich braucht, zeigt erst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
-16°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
4.100Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,3
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C
-7°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Auslegung im kalten Auslegungsfall
Heizlast und Jahreswärmebedarf
Im Beispiel eines teilsanierten Referenzhauses mit 140 Quadratmetern und einer Heizlast von 7 kW ergibt sich ein Jahreswärmebedarf von rund 19.133 kWh. Diese Werte sind besonders relevant für die Auslegung von Wärmepumpenanlagen, da sie die benötigte Heizleistung und die Energieeffizienz beeinflussen. Bei einem Heizbedarf von 50 W/m² müssen die installierten Systeme darauf abgestimmt werden, um einen effizienten Betrieb zu gewährleisten.
Die Heizlast liegt entscheidend über den Heizgradtagen, die in Weilheim i.OB mit 4100 Kd angegeben sind. Dies bedeutet, dass die Systeme in der Lage sein müssen, auch bei extremen Außentemperaturen zuverlässig Wärme bereitzustellen. Die richtige Dimensionierung und Auswahl der Komponenten sind ausschlaggebend für die Wirtschaftlichkeit und Leistung der Anlage.
Bivalenzpunkt und Leistungszahl
Der sinnvolle Bivalenzpunkt liegt bei etwa -7 Grad Celsius. An diesem Punkt kann die Wärmepumpe nicht mehr allein den Wärmebedarf decken und muss durch einen Heizstab oder ein anderes Heizsystem unterstützt werden. Die Auslegung auf diesen Punkt ist entscheidend für die Effizienz der Anlage, da die Leistungszahl der Wärmepumpe mit sinkenden Außentemperaturen abnimmt.
Bei -16 Grad Celsius, der rechnerischen Auslegungstemperatur, ist eine Jahresarbeitszahl von 2.4 bei 55 Grad Vorlauf realistisch. Im Vergleich dazu liegt die Jahresarbeitszahl bei 3.3 bei einem Vorlauf von 35 Grad. Diese Werte verdeutlichen, dass eine niedrigere Vorlauftemperatur nicht nur den Energieverbrauch reduziert, sondern auch die Leistung der Wärmepumpe optimiert.
Dimensionierung von Speicher und Heizstab
Die korrekte Dimensionierung von Speicher und Heizstab ist essenziell, um den Anforderungen an die Heizlast gerecht zu werden. Bei einem Heizsystem, das auf die Heizlast von 7 kW ausgelegt ist, ist es wichtig, den Speicher so zu dimensionieren, dass er die Wärme effizient speichern und bei Bedarf abgeben kann. Der Stromverbrauch kann bei einer Flächeheizung etwa 5.798 kWh jährlich betragen, was auch bei höheren Vorlauftemperaturen wie 55 Grad zu einem Anstieg auf 7.972 kWh führt.
Ein gut dimensionierter Speicher ermöglicht es, die Energie auch während der kältesten Perioden effizient zu nutzen. So wird die Notwendigkeit einer zusätzlichen Heizquelle minimiert und die Betriebskosten können optimiert werden.
Was das für ein Haus in Weilheim i.OB bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ihr Gebäude weicht davon ab — die Rechnung zeigt die Größenordnung, nicht Ihren Verbrauch.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 19.133 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 5.798 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 7.972 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.623 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 609 € im Jahr
Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.
Wir sind in Weilheim i.OB und in der Umgebung im Einsatz
Weilheim i.OB ist die Mittelstadt auf Platz 1 von 2 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:
Wärmepumpe und Photovoltaik greifen ineinander — vor allem in der Übergangszeit. Was eine Photovoltaikanlage in Weilheim i.OB leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Weilheim i.OB.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Weilheim i.OB
Wie wird die Heizlast in Weilheim i.OB berechnet?
Die Heizlast wird auf der Grundlage der Gebäudefläche und des Wärmebedarfs pro Quadratmeter ermittelt. Für ein teilsaniertes Referenzhaus mit 140 m² wurde eine Heizlast von 7 kW festgestellt.
Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?
Der Bivalenzpunkt ist die Außentemperatur, bei der die Wärmepumpe allein nicht mehr ausreicht, um den Heizbedarf zu decken. In Weilheim i.OB liegt dieser Punkt bei etwa -7 Grad Celsius und erfordert die Unterstützung durch einen Heizstab oder ein anderes System.
Wie beeinflusst die Vorlauftemperatur die Effizienz der Wärmepumpe?
Die Vorlauftemperatur hat einen direkten Einfluss auf die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe. Bei niedrigeren Vorlauftemperaturen, wie 35 Grad, wird eine höhere Jahresarbeitszahl von 3.3 erreicht, was die Effizienz der Anlage steigert.
Auslegung prüfen lassen in Weilheim i.OB
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