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kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen · 111 m ü. NN

Wärmepumpe in Bielefeld

Die Auslegungstemperatur von -11 Grad Celsius in Bielefeld ist ein wichtiger Wert für die Dimensionierung von Wärmepumpen. Bei einer Heizlast von 7 kW im Referenzhaus ergibt sich ein jährlicher Wärmebedarf von rund 18.247 kWh. Dies zeigt die Relevanz, regenerative Energien wie Photovoltaik für den Betrieb der Wärmepumpe zu nutzen.

Auslegungswerte für Bielefeld

Höhenlage und Lage im Land ergeben diese Größenordnung. Sie ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831; die bleibt für die Auslegung verbindlich.

-11°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.367Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,6

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,7 bei 55 °C

-5°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Betrieb mit dem eigenen Solarstrom

Synergie von Photovoltaik und Wärmepumpe

Die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe ermöglicht es Eigentümern, ihren eigenen Solarstrom effizient zu nutzen. Bei einer Jahresarbeitszahl von 3.6 bei 35 Grad Vorlauf kann eine Wärmepumpe viel Wärme aus einem vergleichsweise niedrigen Stromverbrauch erzeugen. Der Eigenverbrauchsanteil im Winter kann durch die Nutzung von Speichern und einer intelligenten Steuerung erhöht werden. Automatisierte Energiemanagement-Systeme helfen dabei, den Stromverbrauch der Wärmepumpe zu optimieren und Überschüsse aus der Photovoltaikanlage sinnvoll zu puffern.

Das Zusammenspiel von Heizgradtagen (3367 Kd) und dem sinnvollen Bivalenzpunkt von etwa -5 Grad Celsius zeigt, dass in Bielefeld die Wärmepumpe in den meisten Fällen effizient arbeiten kann. Bei niedrigen Außentemperaturen kann die Wärmepumpe jedoch auf zusätzliche Wärmequellen zurückgreifen, weshalb eine gute Planung und Kombination mit Photovoltaik und Speichersystemen ratsam ist. Auf diese Weise sichern Sie sich eine ganzjährig optimierte Energieversorgung.

Ein mögliches Beispiel aus der Praxis: Bei einem Stromverbrauch von rund 5.069 kWh im Jahr für die Wärmepumpe bei einer Flächenheizung, kann ein Teil des Stroms aus der eigenen Photovoltaikanlage gedeckt werden. Somit sinken die Energiekosten und die Abhängigkeit von externen Stromanbietern wird reduziert.

Energieeffizienz durch Eigenverbrauch

Die Integration von Photovoltaik in ein Heizsystem mit Wärmepumpe erhöht die Energieeffizienz erheblich. Ein realistischer Eigenverbrauchsanteil ist entscheidend, um die Betriebskosten zu minimieren. Eine gut ausgelegte Photovoltaikanlage kann insbesondere in den Sommermonaten eine hohe Energieproduktion liefern, während der Bedarf für die Wärmepumpe in den Wintermonaten geringer ist. Durch Speichersysteme kann überschüssiger Solarstrom gespeichert und in den Wintermonaten verwendet werden, was die Abhängigkeit vom Netzstrom verringert.

Durch die Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik kann der Nutzer die Jahresarbeitszahl von 2.7 bei 55 Grad Vorlauf optimieren. Ein solches System ermöglicht es, auch bei sinkenden Außentemperaturen einen zuverlässigen Wärmebedarf zu decken, wodurch die Energiekosten langfristig stabilisiert werden können. Die Investition in eine geeignete Speichereinheit kann sich also durch Einsparungen bei den Heizkosten rentieren.

Zusammengefasst ist die Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom entscheidend für die Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe. Durch intelligentes Energiemanagement lässt sich der Eigenverbrauch maximieren, was nicht nur Kosten spart, sondern auch zur CO2-Reduktion beiträgt.

Zukunftssichere Technologie

Die Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik stellt eine zukunftssichere Lösung für Eigentümer dar, die auf erneuerbare Energien setzen möchten. Mit der steigenden Sensibilisierung für den Klimaschutz und den gesetzgeberischen Rahmenbedingungen werden solche Technologien immer relevanter. Zudem bietet der Betrieb von Wärmepumpen mit eigenem Solarstrom eine Möglichkeit, die Energiekosten langfristig zu kontrollieren.

Der Einsatz von Photovoltaikanlagen in Verbindung mit einem Wärmepumpensystem ist nicht nur technisch machbar, sondern auch finanziell sinnvoll. Ein Beispiel: Bei einem jährlichen Wärmebedarf von rund 18.247 kWh und einem entsprechenden Stromverbrauch ist der Betrieb von Wärmepumpen unter Berücksichtigung der eigenen Solarerzeugung wesentlich wirtschaftlicher, da die Heizkosten durch den Eigenverbrauch gesenkt werden können.

Daher empfiehlt sich die Planung eines Systems, das sowohl die Heizlast als auch die produzierende Photovoltaikanlage berücksichtigt. Eine solch integrierte Lösung kann nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Energiekosten erhöhen, sondern auch den ökologischen Fußabdruck verringern.

Was das für ein Haus in Bielefeld bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.247 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.069 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
6.758 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.419 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 473 € im Jahr

Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.

Wir sind in Bielefeld und in der Umgebung im Einsatz

Bielefeld ist die mittlere Grossstadt auf Platz 8 von 14 in unserer Standortliste für Nordrhein-Westfalen. Diese Orte liegen am nächsten:

Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Bielefeld leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Bielefeld.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Bielefeld

Wie hoch ist die Heizlast für ein typisches Haus in Bielefeld?

Für ein teilsaniertes Referenzhaus mit 140 m² beträgt die Heizlast 7 kW. Dies berücksichtigt einen Wärmebedarf von rund 18.247 kWh jährlich.

Wie kann ich meinen Eigenverbrauch von Solarstrom erhöhen?

Durch den Einsatz von Speichersystemen und intelligenten Energiemanagementlösungen können Sie überschüssigen Solarstrom speichern und effizient für den Betrieb Ihrer Wärmepumpe nutzen.

Was sind die Vorteile von Photovoltaik in Kombination mit einer Wärmepumpe?

Die Kombination ermöglicht eine hohe Energieeffizienz sowie eine Reduzierung der Energiekosten. Durch die Nutzung von selbst erzeugtem Strom können Sie Ihre Abhängigkeit von externen Stromanbietern verringern.

Heizungstausch vorbereiten in Bielefeld

Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.