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im Landkreis Dachau · 502 m ü. NN

Wärmepumpe in Dachau

Die Auslegung von Wärmepumpen in Dachau muss die klimatischen Gegebenheiten berücksichtigen, insbesondere die Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius. Der Bivalenzpunkt liegt sinnvollerweise bei etwa -7 Grad Celsius. Diese Werte sind entscheidend für die Planung einer effizienten Heizungsanlage.

Auslegungswerte für Dachau

Höhenlage und Lage im Land ergeben diese Größenordnung. Sie ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831; die bleibt für die Auslegung verbindlich.

-16°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

4.022Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,3

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C

-7°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Auslegung im kalten Auslegungsfall

Heizlast und deren Einfluss auf die Auslegung

Die Heizlast eines Referenzhauses in Dachau mit 140 m² Wohnfläche beträgt 7 kW. Dies bedeutet, dass die Wärmepumpe in der Lage sein muss, bei den extremen klimatischen Bedingungen auch diese Leistung zu erbringen. Mit einem Heizgradtag von 4022 Kd ist die Planung der Heizsysteme auf eine ausreichende Wärmeabgabe ausgelegt. Bei der Dimensionierung ist es wichtig, die Heizlast nicht nur auf der Basis der durchschnittlichen Werte zu bestimmen, sondern auch die maximalen Anforderungen im Winter zu berücksichtigen, um eine zuverlässige Wärmeversorgung sicherzustellen.

Ein Nachteil der Wärmepumpentechnologie kann bei tiefen Außentemperaturen auftreten, da die Leistungszahl (Jahresarbeitszahl) sinkt. Bei einer Vorlauftemperatur von 55 Grad Celsius wird die Jahresarbeitszahl auf 2.4 reduziert. Dies bedeutet, dass der Stromverbrauch für die Heizung erheblich ansteigt. Ein solches Szenario sollte in der Planung berücksichtigt werden, um die Betriebskosten im Winter zu optimieren.

Daher ist es entscheidend, die Heizlast genau zu berechnen und die Anlage entsprechend zu dimensionieren, um auch bei den höchsten Heizbedarfen effizient zu arbeiten.

Bivalenzpunkt und seine Bedeutung

Der Bivalenzpunkt liegt bei etwa -7 Grad Celsius, was bedeutet, dass die Wärmepumpe bei diesen Temperaturen nicht mehr alleine die erforderliche Heizlast decken kann. In diesem Fall wird eine zusätzliche Heizquelle benötigt, um das Gebäude ausreichend zu beheizen. Der Einsatz eines Heizstabs oder eines zusätzlichen Heizsystems sollte in der frühzeitigen Planungsphase eingeplant werden.

Die Kenntnis des Bivalenzpunkts ist für die Betreiber wichtig, da sie die Wirtschaftlichkeit und die Betriebskosten der Heizungsanlage beeinflussen. An Tagen mit Temperaturen unterhalb dieses Punktes kann es notwendig sein, auf zusätzliche Heizquellen zurückzugreifen, was die Effizienz der Gesamtanlage beeinflusst. Daher sollte die Dimensionierung von Speichern so erfolgen, dass sie in der Lage sind, die zusätzliche Wärme im Bedarfsfall bereitzustellen.

Durch die Berücksichtigung des Bivalenzpunkts können Sie sicherstellen, dass die Heizungsanlage auch unter extremen Bedingungen zuverlässig arbeitet und Energieverluste minimiert werden.

Leistungszahl bei Frost und Optimierungsmöglichkeiten

Die erwartbare Jahresarbeitszahl einer Luft/Wasser-Wärmepumpe in Dachau beträgt bei 35 Grad Vorlauf 3.3. Bei der Planung ist es wichtig, die Leistungszahl auch im Hinblick auf die Außentemperaturen zu betrachten. Bei Frost und tiefen Temperaturen sinkt die Effizienz der Wärmepumpe deutlich, was zu höheren Stromkosten führt. Beispielsweise steigt der Jahreswärmebedarf eines Referenzhauses bei einer Vorlauftemperatur von 55 Grad auf etwa 7.820 kWh.

Um die Effizienz der Anlage zu optimieren, sollte die Vorlauftemperatur so niedrig wie möglich gehalten werden, um die Jahresarbeitszahl zu maximieren. Eine gut dimensionierte Flächenheizung kann dazu beitragen, die Vorlauftemperatur zu senken und somit die Effizienz zu steigern. Zudem ist es sinnvoll, die Wärmepumpe auf die spezifischen Anforderungen und das Heizverhalten des Gebäudes abzustimmen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Durch diese Maßnahmen kann die Betriebseffizienz in den Wintermonaten deutlich erhöht werden, was sowohl ökologisch als auch ökonomisch vorteilhaft ist.

Was das für ein Haus in Dachau bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.769 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.688 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
7.820 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.593 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 597 € im Jahr

Auffällig ist der Abstand zwischen 35 und 55 Grad Vorlauf. Er erklärt, warum die Absenkung der Vorlauftemperatur vor der Gerätewahl steht.

Wir sind in Dachau und in der Umgebung im Einsatz

Dachau ist die Mittelstadt auf Platz 1 von 2 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:

Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Dachau leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Dachau.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Dachau

Welchen Einfluss hat die Auslegungstemperatur auf die Heizlast?

Die Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius bestimmt die Heizlast. Bei dieser extremen Kälte muss die Wärmepumpe in der Lage sein, die gesamte Heizlast von 7 kW zu decken, um die Wärmeversorgung zu garantieren.

Wie wirkt sich der Bivalenzpunkt auf die Heizungsanlage aus?

Der Bivalenzpunkt bei etwa -7 Grad Celsius ist der Temperaturpunkt, an dem die Wärmepumpe nicht mehr allein ausreicht, um die Heizlast zu decken. Daher muss eine zusätzliche Heizquelle eingeplant werden, um ein komfortables Raumklima zu gewährleisten.

Warum ist die Jahresarbeitszahl wichtig?

Die Jahresarbeitszahl ist ein Maß für die Effizienz der Wärmepumpe. Ein Wert von 3.3 bei 35 Grad Vorlauf bedeutet, dass für jede kWh zugelieferte Energie 3.3 kWh Wärme erzeugt werden. Ein sinkender Wert bei höheren Vorlauftemperaturen führt zu höheren Betriebskosten, die bei der Planung berücksichtigt werden müssen.

Auslegung prüfen lassen in Dachau

Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.