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im Landkreis Dachau · 491 m ü. NN

Wärmepumpe in Karlsfeld

Die Auslegung von Heizsystemen in Karlsfeld ist besonders wichtig, da die rechnerische Auslegungstemperatur bei -16 Grad Celsius liegt. Dies erfordert eine präzise Planung, um die Heizlast und den Bivalenzpunkt optimal zu berücksichtigen.

Auslegungswerte für Karlsfeld

Höhenlage und Lage im Land ergeben diese Größenordnung. Sie ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831; die bleibt für die Auslegung verbindlich.

-16°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

4.010Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,3

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C

-7°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Auslegung im kalten Auslegungsfall

Heizlastberechnung und Bivalenzpunkt

Die Heizlast für ein Referenzhaus (140 m², teilsaniert) beträgt 7 kW. Bei einer Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius muss das Heizsystem dimensioniert werden, um auch bei extremen Temperaturen zuverlässig zu arbeiten. Der sinnvolle Bivalenzpunkt liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Dies bedeutet, dass bei Temperaturen unter -7 Grad Celsius eine zusätzliche Heizquelle erforderlich ist, um den Wärmebedarf zu decken. Eine sorgfältige Planung und Dimensionierung sind entscheidend, um sowohl die Effizienz der Wärmepumpe als auch die Betriebskosten zu optimieren.

Für den Betrieb einer Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 3.3 bei 35 Grad Vorlauf ist es wichtig, die Temperaturanforderungen im Winter zu berücksichtigen. Bei einem höheren Vorlauf von 55 Grad sinkt die Jahresarbeitszahl auf 2.4. Dies hat Einfluss auf den Stromverbrauch, der bei 55 Grad Vorlauf für das Beispielhaus auf etwa 7.797 kWh pro Jahr ansteigt, was zusätzliche Kosten verursacht. Daher sollte die Auslegungsoffensive auf die möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen abzielen, um die Effizienz der Anlage zu maximieren.

Verhalten der Leistungszahl bei Frost

Das Verhalten der Leistungszahl einer Wärmepumpe ist entscheidend für die Effizienz, insbesondere bei Frost. Bei Temperaturen unter dem Bivalenzpunkt von -7 Grad Celsius muss die Wärmepumpe effizient arbeiten, um den Heizbedarf zu decken. In diesem Bereich kann die Jahresarbeitszahl signifikant abnehmen, was bedeutet, dass die Wärmepumpe möglicherweise nicht mehr allein ausreicht, um den Wärmebedarf zu decken. Eine Kombination aus Speichersystemen und Heizstäben kann hier notwendig sein, um die benötigte Wärme bereitzustellen, ohne dass die Betriebskosten unverhältnismäßig steigen.

Die Planung sollte daher nicht nur die Heizlast berücksichtigen, sondern auch den voraussichtlichen Anteil an Heizstäben, die bei extremen Temperaturen in Betrieb genommen werden. Eine gut durchdachte Dimensionierung kann dazu beitragen, die Betriebskosten Ihrer Heizungsanlage signifikant zu senken.

Dimensionierung von Speicher und Heizstab

Die Dimensionierung von Speichern und Heizstäben ist ein zentraler Aspekt bei der Auslegung von Heizsystemen in Karlsfeld. Bei einem Jahreswärmebedarf von rund 18.713 kWh für das Beispielhaus ist es wichtig, die Speichergröße so zu wählen, dass sie den Bedarf während der kalten Monate decken kann. Ein optimal dimensionierter Pufferspeicher kann helfen, die Effizienz der Wärmepumpe zu maximieren und die Laufzeiten der Heizstäbe zu minimieren.

Ein nicht optimal dimensionierter Speicher kann dazu führen, dass die Wärmepumpe häufig in den weniger effizienten Betriebsmodus wechselt, was zu höheren Energiekosten führt. Die richtige Größe des Heizstabs ist ebenfalls wichtig, um im Bedarfsfall schnell reagieren zu können, ohne die Effizienz der gesamten Heizungsanlage zu gefährden.

Was das für ein Haus in Karlsfeld bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.713 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.671 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
7.797 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.588 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 595 € im Jahr

Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.

Wir sind in Karlsfeld und in der Umgebung im Einsatz

Karlsfeld ist die Kleinstadt auf Platz 2 von 2 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:

Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Karlsfeld leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Karlsfeld.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Karlsfeld

Wie beeinflusst die Auslegungstemperatur meine Wärmepumpe?

Die Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius erfordert eine präzise Planung der Heizlast. Bei niedrigeren Temperaturen kann die Effizienz der Wärmepumpe sinken, daher müssen zusätzliche Heizquellen wie Heizstäbe eingeplant werden, um den Wärmebedarf zu decken.

Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?

Der Bivalenzpunkt liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Bei Temperaturen unter diesem Punkt muss zusätzlich zur Wärmepumpe eine weitere Heizquelle genutzt werden, da die Effizienz der Wärmepumpe abnimmt und sie möglicherweise nicht mehr ausreichend Wärme liefern kann.

Wie sollte ich die Speichergröße für meine Wärmepumpe wählen?

Die Speichergröße sollte auf den Jahreswärmebedarf von etwa 18.713 kWh abgestimmt sein. Ein gut dimensionierter Speicher verbessert die Effizienz der Wärmepumpe und reduziert den Betrieb der Heizstäbe, was zu niedrigeren Energiekosten führt.

Auslegung prüfen lassen in Karlsfeld

Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.