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kreisfreie Stadt in Hessen · 148 m ü. NN

Wärmepumpe in Darmstadt

Die Auslegung von Wärmepumpen erfordert eine genaue Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen. In Darmstadt liegt die rechnerische Auslegungstemperatur bei -11 Grad Celsius, was für die Dimensionierung der Anlagentechnik entscheidend ist.

Auslegungswerte für Darmstadt

Die Angaben leiten sich aus Höhe über NN und Lage ab und dienen der Einordnung. Was Ihr Gebäude tatsächlich braucht, zeigt erst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.

-11°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.408Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,6

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,7 bei 55 °C

-5°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Auslegung im kalten Auslegungsfall

Heizlast und Auslegungstemperaturen

Die Heizlast eines Referenzhauses mit 140 m² und einer teilsanierten Fläche von 50 W/m² beträgt 7 kW. Diese Heizlast ist maßgeblich für die Dimensionierung der Wärmepumpe, vor allem bei den extremen Auslegungstemperaturen von -11 Grad Celsius. Bei solchen Temperaturen ist es unerlässlich, den Bivalenzpunkt zu beachten, der in Darmstadt bei etwa -5 Grad Celsius liegt. Ab diesem Punkt muss eine zusätzliche Wärmequelle bereitgestellt werden, um den Wärmebedarf zu decken.

Bei der Dimensionierung der Wärmepumpe gilt es, die Änderungen der Leistungszahl bei kälteren Außentemperaturen zu berücksichtigen. Die erwartbare Jahresarbeitszahl beträgt 3.6 bei 35 Grad Vorlauf und 2.7 bei 55 Grad. Diese Werte zeigen, dass die Effizienz der Wärmepumpe bei niedrigeren Vorlauftemperaturen höher ist. In der Praxis bedeutet eine hohe Jahresarbeitszahl, dass weniger Strom benötigt wird, um den Heizbedarf zu decken.

Für die Planungsphase ist die Heizlastberechnung unverzichtbar. Da jede Immobilie individuelle Eigenschaften hat, sollte die endgültige Heizlastberechnung von einem Fachmann durchgeführt werden.

Dimensionierung von Speicher und Heizstab

Die Auswahl und Dimensionierung eines Speichers sind eng mit der Heizlast und dem Bivalenzpunkt verknüpft. Bei einem Heizbedarf von rund 18.469 kWh pro Jahr ist es effizient, einen Pufferspeicher zu integrieren, um die erzeugte Wärme besser nutzen zu können. Ein gut dimensionierter Pufferspeicher kann helfen, Wärme zu speichern und die Betriebskosten zu senken.

Zusätzlich ist die Dimensionierung des Heizstabs von Bedeutung, insbesondere bei der Nutzung von Luft/Wasser-Wärmepumpen. Sollte die Temperatur unter den Bivalenzpunkt fallen, kann der Heizstab aktiv werden, um die notwendigen Temperaturen zu erreichen. Dies sollte jedoch gut geplant werden, um unnötige Stromkosten zu vermeiden.

Zusammengefasst ist die korrekte Dimensionierung sowohl des Speichers als auch des Heizstabs entscheidend, um die Effizienz der gesamten Heizungsanlage zu maximieren. Eine falsche Dimensionierung kann zu einer teuren Überdimensionierung führen, die nicht nur die Betriebskosten erhöht, sondern auch die Lebensdauer der Geräte beeinträchtigen kann.

Betriebsverhalten bei Frost

Das Betriebsverhalten einer Wärmepumpe ist im frostigen Winter entscheidend für die Effizienz des Heizsystems. Bei den kalten Außentemperaturen in Darmstadt muss die Leistungszahl der Wärmepumpe genau beobachtet werden, insbesondere wenn die Außentemperaturen häufig unter -5 Grad Celsius fallen.

Die Veränderung der Jahresarbeitszahl in diesen Temperaturbereichen bedeutet, dass die Wärmepumpe möglicherweise nicht in der Lage ist, den Heizbedarf allein zu decken. Der kalkulierte Stromverbrauch von rund 5.130 kWh bei optimalen Bedingungen könnte bei 55 Grad Vorlauf auf 6.840 kWh ansteigen. Dies zeigt den Anstieg der Betriebskosten und die Notwendigkeit, geeignete Maßnahmen zur Optimierung zu ergreifen.

Zu den möglichen Maßnahmen gehört die Integration einer intelligenten Steuerung, die den Betrieb der Wärmepumpe optimiert und den Einsatz des Heizstabs nur bei wirklich niedrigen Temperaturen ermöglicht, um die Effizienz zu maximieren.

Was das für ein Haus in Darmstadt bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ihr Gebäude weicht davon ab — die Rechnung zeigt die Größenordnung, nicht Ihren Verbrauch.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.469 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.130 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
6.840 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.436 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 479 € im Jahr

Auffällig ist der Abstand zwischen 35 und 55 Grad Vorlauf. Er erklärt, warum die Absenkung der Vorlauftemperatur vor der Gerätewahl steht.

Wir sind in Darmstadt und in der Umgebung im Einsatz

Darmstadt ist die kleinere Grossstadt auf Platz 4 von 5 in unserer Standortliste für Hessen. Diese Orte liegen am nächsten:

Wärmepumpe und Photovoltaik greifen ineinander — vor allem in der Übergangszeit. Was eine Photovoltaikanlage in Darmstadt leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Darmstadt.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Darmstadt

Wie beeinflusst die Auslegungstemperatur die Heizlast?

Die Auslegungstemperatur von -11 Grad Celsius ist entscheidend für die Berechnung der Heizlast. In Darmstadt beträgt die Heizlast bei einem Referenzhaus 7 kW, was die Dimensionierung der Wärmepumpe bestimmt.

Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?

Der Bivalenzpunkt liegt in Darmstadt bei etwa -5 Grad Celsius. Er ist wichtig, weil ab diesem Punkt eine zusätzliche Wärmequelle benötigt wird, um den Heizbedarf zu decken.

Wie wirkt sich Frost auf die Effizienz der Wärmepumpe aus?

Bei frostigen Temperaturen sinkt die Leistungszahl der Wärmepumpe, was zu einem Anstieg des Stromverbrauchs führt. Daher sollte die Anlage so ausgelegt sein, dass sie auch bei niedrigen Temperaturen effizient arbeitet.

Auslegung prüfen lassen in Darmstadt

Wir prüfen Gebäude, Heizflächen und Stromanschluss und sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt — und welche Vorarbeiten vorher nötig sind.