kreisfreie Stadt in Hessen · 113 m ü. NN
Wärmepumpe in Frankfurt
Die Auslegungstemperatur in Frankfurt beträgt -11 Grad Celsius, was bei der Planung von Heizsystemen berücksichtigt werden muss. Insbesondere in Mehrfamilienhäusern sind Wärmepumpen eine effektive Lösung zur Beheizung und Warmwasserbereitung.
Auslegungswerte für Frankfurt
Diese Werte sind rechnerische Anhaltspunkte aus Höhenlage und geografischer Lage. Verbindlich ist allein eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am konkreten Gebäude.
-11°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
3.369Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,6
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,7 bei 55 °C
-5°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Waermepumpe im Mehrfamilienhaus
Wärmepumpenlösungen für Mehrfamilienhäuser
In Mehrfamilienhäusern können Wärmepumpen sowohl zentral als auch dezentral eingesetzt werden. Eine zentrale Lösung, bei der eine große Wärmepumpe das gesamte Gebäude versorgt, kann besonders effizient sein, da sie auf die gesamte Heizlast von bis zu 7 kW eines Referenzhauses ausgelegt ist. Die Abrechnung des Wärmeverbrauchs für die einzelnen Wohneinheiten muss hierbei jedoch sorgfältig erfolgen. In der Regel erfolgt dies über Wärmemengenzähler, die den Verbrauch jeder Einheit genau erfassen. Dies ist besonders wichtig, um eine gerechte Kostenverteilung unter den Mietern zu gewährleisten.
Eine dezentrale Lösung bietet den Vorteil, dass jede Wohneinheit ihre eigene Wärmepumpe hat, was individuelle Regelungsmöglichkeiten ermöglicht. In Frankfurt könnte eine Bivalenzpunkt-Temperatur von etwa -5 Grad Celsius dazu führen, dass bei sinkenden Außentemperaturen zusätzliche Heizquellen benötigt werden. Damit sollten die Systeme entsprechend dimensioniert werden, um auch bei extremen Temperaturen effizient arbeiten zu können.
Legionellenschutz und Warmwasserbereitung
Die Warmwasserbereitung stellt in Mehrfamilienhäusern eine besondere Herausforderung dar. Bei der Nutzung von Wärmepumpen ist es wichtig, geeignete Maßnahmen zum Legionellenschutz zu treffen, besonders wenn eine zentrale Warmwasserbereitung erfolgt. Um Legionellen vorzubeugen, sollte das Warmwasser regelmäßig auf eine Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius erhitzt werden, was mit einer Wärmepumpe durch gezielte Steuerung realisierbar ist. Zudem ist die Planung von Speichern entscheidend. Eine größere Warmwasserspeicherkapazität ermöglicht es, die Wärmepumpe effizienter zu nutzen und gleichzeitig die Hygieneanforderungen zu erfüllen.
Die berechnete Jahresarbeitszahl von 3.6 bei 35 Grad Vorlauf zeigt, dass die Wärmepumpe auch im Warmwasserbetrieb eine hohe Effizienz erreichen kann. Entscheidend ist, dass bei einer höheren Vorlauftemperatur von 55 Grad die Jahresarbeitszahl auf 2.7 sinkt, was die Betriebskosten beeinflussen kann.
Aufstellflächen und Planung
Die Bereitstellung ausreichender Aufstellflächen für Wärmepumpen ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Planung in Mehrfamilienhäusern. Diese benötigen nicht nur ausreichend Platz für die technische Ausstattung, sondern auch für den Zugang zur Luftzirkulation, insbesondere bei Luft/Wasser-Wärmepumpen. Bei einer Heizlast von 7 kW und einem jährlichen Wärmebedarf von rund 18.258 kWh sollte die Positionierung der Wärmepumpe sorgfältig durchdacht werden, um eine optimale Effizienz zu gewährleisten.
Darüber hinaus muss die Integration in die bestehende Infrastruktur des Gebäudes, wie etwa Heizungsleitungen und Regelungstechnik, gut geplant werden. Eine enge Zusammenarbeit mit Fachbetrieben ist hier unerlässlich, um alle Anforderungen an den Betrieb und die Wartung der Wärmepumpe zu erfüllen.
Was das für ein Haus in Frankfurt bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Die Werte machen den Standorteinfluss sichtbar. Für Ihr Gebäude gilt, was die Berechnung vor Ort ergibt.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 18.258 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 5.072 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 6.762 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.420 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 473 € im Jahr
Die Differenz der beiden Vorlauftemperaturen zeigt, was Vorarbeiten am Heizsystem wert sind — sie wirkt in jedem Betriebsjahr neu.
Wir sind in Frankfurt und in der Umgebung im Einsatz
Frankfurt ist die Grossstadt auf Platz 1 von 5 in unserer Standortliste für Hessen. Diese Orte liegen am nächsten:
Wer beides zusammen plant, legt Speicher und Anlage anders aus als getrennt. Was eine Photovoltaikanlage in Frankfurt leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Frankfurt.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Frankfurt
Welche Vorteile bieten Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern?
Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern bieten eine effiziente Heizlösung, die durch zentrale oder dezentrale Systeme angepasst werden kann. Zudem ermöglichen sie eine flexible Warmwasserbereitung unter Berücksichtigung von Legionellenschutz.
Wie wird die Wärmeabrechnung in Mehrfamilienhäusern realisiert?
Die Wärmeabrechnung erfolgt in der Regel über Wärmemengenzähler, die den Verbrauch in den einzelnen Wohneinheiten messen. Dies sorgt für eine gerechte Kostenverteilung unter den Mietern.
Welche Temperaturen sind für die Planung von Wärmepumpen in Frankfurt relevant?
Die Auslegungstemperatur in Frankfurt liegt bei -11 Grad Celsius. Dies erfordert eine sorgfältige Dimensionierung der Wärmepumpen, insbesondere mit einem Bivalenzpunkt von etwa -5 Grad Celsius, um auch bei extremen Außentemperaturen effizient zu arbeiten.
Heizlast rechnen lassen in Frankfurt
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