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kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg · 278 m ü. NN

Wärmepumpe in Freiburg

Die durchschnittliche Auslegungstemperatur von -12 Grad Celsius in Freiburg zeigt, wie wichtig eine effiziente Heizsystemauslegung ist. Der Einsatz von Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaik ermöglicht es, den Eigenverbrauch von Solarstrom optimal zu nutzen.

Auslegungswerte für Freiburg

Höhenlage und Lage im Land ergeben diese Größenordnung. Sie ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831; die bleibt für die Auslegung verbindlich.

-12°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.596Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,6

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,7 bei 55 °C

-5°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Betrieb mit dem eigenen Solarstrom

Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik

Wärmepumpen können effizient mit selbst erzeugtem Solarstrom betrieben werden. Bei einer Jahresarbeitszahl von 3.6 bei 35 Grad Vorlauf kann eine Wärmepumpe bei optimaler Auslegung den Heizbedarf kostenbewusst decken. In der Beispielrechnung für ein 140 m² großes Referenzhaus ergibt sich ein Jahreswärmebedarf von etwa 18.879 kWh. Durch die Verwendung von Photovoltaik kann ein bedeutender Teil dieses Bedarfs durch eigenen Strom gedeckt werden, was die Betriebskosten nachhaltig senkt.

Die Erzeugung von Solarstrom ist besonders im Sommer hoch, während der Heizbedarf häufig in den kälteren Monaten ansteigt. Durch einen gut dimensionierten Speicher kann überschüssiger Solarstrom gespeichert und im Winter genutzt werden. Dies ermöglicht einen hohen Eigenverbrauchsanteil, der die Abhängigkeit von externen Stromanbietern reduziert.

Die Steuerung eines solchen Systems erfolgt über ein Energiemanagement, das die Einspeisung und den Verbrauch in Echtzeit optimiert. Hierbei spielt der Bivalenzpunkt von etwa -5 Grad Celsius eine entscheidende Rolle, da das System ab diesem Punkt verstärkt auf die konventionelle Heizquelle zurückgreifen muss, falls die Wärmepumpe nicht ausreichend Wärme liefert.

Effiziente Speicherlösungen für den Winter

Im Winter ist der Heizbedarf in Freiburg aufgrund der Heizgradtage von 3.596 Kd deutlich erhöht. Ein gut ausgelegter Speicher ermöglicht es, überschüssigen Strom aus der Photovoltaikanlage zu speichern und bei Bedarf abzugeben. Dies kann die Stromkosten signifikant senken, da im Winter weniger Solarstrom produziert wird und die Wärmepumpe nicht durchgehend mit eigenem Strom betrieben werden kann.

Ein durchdachtes Speichersystem sorgt dafür, dass auch während der kalten Monate genug Energie verfügbar ist, um die Heizlast von 7 kW im Beispielhaus zu decken. Der Stromverbrauch bei 55 Grad Vorlauf liegt bei etwa 6.992 kWh, was eine zusätzliche Belastung von rund 490 Euro pro Jahr im Vergleich zu 35 Grad Vorlauf bedeutet. Hier zeigt sich, wie wichtig das Zusammenspiel von Wärmepumpe und photovoltaisch erzeugtem Strom ist, um die Kosten im Rahmen zu halten.

Durch den Einsatz von Speichertechnologien kann zudem der Autarkiegrad erhöht werden, was in Zeiten steigender Strompreise von Vorteil ist. So ist es denkbar, dass über den Winter hinweg 60 bis 80 % des Heizbedarfs aus eigenem Solarstrom gedeckt werden, wenn das System optimal konfiguriert ist.

Steuerung und Effizienzsteigerung

Ein intelligentes Energiemanagement ist der Schlüssel für die effiziente Nutzung von Solarstrom in Kombination mit Wärmepumpen. Dieses System analysiert den Stromverbrauch und die Erzeugung in Echtzeit und sorgt dafür, dass der Betrieb stets auf den aktuellen Bedarf abgestimmt wird. So wird der Eigenverbrauch maximiert, während gleichzeitig die Effizienz der Wärmepumpe gesteigert wird.

Insbesondere in den Übergangszeiten, wenn die Außentemperaturen um den Bivalenzpunkt von -5 Grad Celsius schwanken, ist eine flexible Steuerung wichtig. Diese kann die Wärmepumpe anpassen und den Strombedarf vorausschauend planen. Darüber hinaus kann sie auch die Nutzung von externem Strom optimieren, um Kosten zu sparen.

Die Integration eines Speichersystems in dieses Management kann die Abdeckung des Heizbedarfs mit selbst erzeugtem Strom weiter verbessern. Wenn die Wärmepumpe über das Jahr hinweg engmaschig mit der Solarstromproduktion verbunden ist, hilft dies nicht nur bei der Kostensenkung, sondern auch bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch geringeren Bezug von Netzstrom.

Was das für ein Haus in Freiburg bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ihr Gebäude weicht davon ab — die Rechnung zeigt die Größenordnung, nicht Ihren Verbrauch.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.879 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.244 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
6.992 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.468 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 490 € im Jahr

Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.

Wir sind in Freiburg und in der Umgebung im Einsatz

Freiburg ist die mittlere Grossstadt auf Platz 4 von 7 in unserer Standortliste für Baden-Württemberg. Diese Orte liegen am nächsten:

Wärmepumpe und Photovoltaik greifen ineinander — vor allem in der Übergangszeit. Was eine Photovoltaikanlage in Freiburg leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Freiburg.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Freiburg

Wie kann ich die Effizienz meiner Wärmepumpe steigern?

Die Effizienz Ihrer Wärmepumpe kann durch die optimale Kombination mit einer Photovoltaikanlage gesteigert werden. Ein intelligentes Energiemanagement sorgt dafür, dass die Wärmepumpe gezielt mit Solarstrom betrieben wird, was gerade in den Übergangsmonaten wichtig ist.

Was ist der Vorteil eines Speichersystems für meine Heizungsanlage?

Ein Speichersystem ermöglicht es, überschüssigen Solarstrom zu speichern und bei Bedarf zu nutzen. Dies ist besonders im Winter von Vorteil, wenn der Heizbedarf steigt und die Solarstromerzeugung sinkt. So können Sie Ihren Eigenverbrauch erhöhen.

Wie viel Strom benötigt eine Wärmepumpe in Freiburg?

Im Beispiel eines teilsanierten Hauses mit 140 m² Wohnfläche liegt der Stromverbrauch bei einer Vorlauftemperatur von 55 Grad bei etwa 6.992 kWh jährlich. Dieser Wert hängt jedoch stark von der individuellen Heizlast und dem Nutzungsmuster ab.

Heizungstausch vorbereiten in Freiburg

Wir prüfen Gebäude, Heizflächen und Stromanschluss und sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt — und welche Vorarbeiten vorher nötig sind.