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4,9 Kundenbewertung

im Landkreis Reutlingen · 374 m ü. NN

Wärmepumpe in Reutlingen

Die Umstellung auf eine Wärmepumpe in Bestandsgebäuden stellt besondere Anforderungen an die Heiztechnik. Insbesondere die Vorlauftemperaturen sind entscheidend für die Effizienz der Anlage. In Reutlingen liegen die rechnungsmäßigen Klimawerte für die Auslegungstemperatur bei -13 Grad Celsius.

Auslegungswerte für Reutlingen

Gerechnet aus Höhenlage und geografischer Länge — als Orientierung, nicht als Vorgabe. Maßgeblich bleibt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am Gebäude selbst.

-13°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.746Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,5

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,6 bei 55 °C

-6°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Waermepumpe im Bestandsgebaeude

Anpassungen an die Heizlast

Um eine Wärmepumpe effizient zu betreiben, ist es wichtig, die Heizlast des Gebäudes zu kennen. Ein typisches Referenzhaus mit 140 Quadratmetern und einer Heizlast von 7 kW benötigt etwa 19.071 kWh pro Jahr. Diese Werte sind entscheidend, um zu bestimmen, ob die bestehende Heiztechnik weiterhin verwendet werden kann oder ersetzt werden muss. Durch einen hydraulischen Abgleich können die vorhandenen Heizkörper optimal auf die neue Heizung abgestimmt werden.

Ein wichtiger Punkt ist die Vorlauftemperatur. Bei einer Wärmepumpe sollte diese möglichst niedrig sein, um die Jahresarbeitszahl zu optimieren. Bei einer Vorlauftemperatur von 35 Grad Celsius beträgt die erwartbare Jahresarbeitszahl 3,5. Im Vergleich dazu sinkt die Jahresarbeitszahl auf 2,6 bei einer Vorlauftemperatur von 55 Grad. Daher ist es entscheidend, dass Sie vor dem Umstieg die Heizkörper überprüfen und gegebenenfalls austauschen, um die Vorlauftemperatur zu senken und somit die Effizienz der Wärmepumpe zu steigern.

Heizkörper und deren Austausch

Im unsanierten Altbau ist oft eine Überprüfung der bestehenden Heizkörper notwendig. Einige Heizkörper sind möglicherweise nicht in der Lage, die erforderlichen Heizleistungen bei niedrigeren Vorlauftemperaturen zu liefern. Die Erhöhung der Vorlauftemperatur, um diese Heizkörper zu betreiben, würde die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe negativ beeinflussen und zu höheren Betriebskosten führen. So könnte beispielsweise der jährliche Stromverbrauch bei 55 Grad Vorlauf auf rund 7.335 kWh steigen, was zusätzliche Kosten von etwa 528 Euro im Jahr mit sich bringen kann.

Daher sollten Sie überlegen, welche Heizkörper erhalten bleiben können und welche eventuell durch flächenbasierten Heizungen, wie Fußbodenheizungen, ersetzt werden sollten. Diese bieten den Vorteil, dass sie bei niedrigen Vorlauftemperaturen effizient Wärme abgeben können und somit die Effizienz der Wärmepumpe unterstützen.

Hydraulischer Abgleich und Bivalenzpunkt

Ein hydraulischer Abgleich ist ein entscheidender Schritt, um die Effizienz einer neuen Heizungsanlage zu gewährleisten. Bei einem unsanierten Altbau sollten Sie den sinnvoller Bivalenzpunkt, der etwa bei -6 Grad Celsius liegt, berücksichtigen. An diesem Punkt kann es notwendig sein, zusätzlich Heizleistungen bereitzustellen. Dies könnte beispielsweise durch einen Heizkessel oder eine zusätzliche Wärmequelle geschehen.

Die Heizgradtage in Reutlingen betragen 3.746 Kd, was auf einen signifikanten Wärmebedarf hinweist. Ein optimaler hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass die Wärme gleichmäßig im Gebäude verteilt wird und die Heizkörper ihre maximale Leistung abgeben. So wird sichergestellt, dass die Wärmepumpe auch bei kalten Außentemperaturen effizient arbeiten kann, was wiederum die Betriebskosten senkt.

Was das für ein Haus in Reutlingen bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ein anderes Baujahr oder eine andere Dämmung verschiebt das Ergebnis deutlich; die Zahlen ordnen ein, sie prognostizieren nicht.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
19.071 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.449 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
7.335 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.526 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 528 € im Jahr

Der Unterschied zwischen den beiden Vorlauftemperaturen ist der Grund, warum sich ein hydraulischer Abgleich und der Tausch einzelner Heizkörper meist schneller rechnen als ein größeres Gerät.

Wir sind in Reutlingen und in der Umgebung im Einsatz

Reutlingen ist die kleinere Grossstadt auf Platz 1 von 1 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:

Der Strom für die Wärmepumpe kann vom eigenen Dach kommen. Was eine Photovoltaikanlage in Reutlingen leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Reutlingen.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Reutlingen

Wie kann ich die Vorlauftemperatur in einem Altbau senken?

Die Vorlauftemperatur kann durch die Nutzung effizienter Heizkörper oder die Installation einer Fußbodenheizung gesenkt werden. Ein hydraulischer Abgleich sorgt zusätzlich dafür, dass die Wärme gleichmäßig verteilt wird.

Was passiert, wenn die Vorlauftemperatur zu hoch ist?

Eine zu hohe Vorlauftemperatur kann die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe negativ beeinflussen, was zu einem höheren Stromverbrauch führt. Bei 55 Grad Vorlauf kann der jährliche Verbrauch bis zu 7.335 kWh betragen.

Warum ist ein hydraulischer Abgleich wichtig?

Ein hydraulischer Abgleich stellt sicher, dass alle Heizkörper die richtige Menge an Wärme erhalten. Dies ist besonders wichtig, um die Effizienz der Wärmepumpe zu maximieren und die Betriebskosten zu minimieren.

Wärmepumpe durchrechnen lassen in Reutlingen

Wir sehen uns Heizflächen, Dämmstandard und Zählerschrank an und nennen Ihnen die Gerätegröße, die dazu passt.