kreisfreie Stadt in Hamburg · 9 m ü. NN
Wärmepumpe in Hamburg
Die Auslegungstemperatur in Hamburg beträgt rechnerisch -11 Grad Celsius. Für Mehrfamilienhäuser sind Wärmepumpen eine effektive Lösung, um den Heizbedarf effizient zu decken.
Auslegungswerte für Hamburg
Die Angaben leiten sich aus Höhe über NN und Lage ab und dienen der Einordnung. Was Ihr Gebäude tatsächlich braucht, zeigt erst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
-11°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
3.255Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,6
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,7 bei 55 °C
-5°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Waermepumpe im Mehrfamilienhaus
Kaskadenlösungen für größere Wohngebäude
In Hamburg, mit Heizgradtagen von 3255 Kd, bieten Kaskadenlösungen zahlreiche Vorteile in der Wärmeversorgung von Mehrfamilienhäusern. Diese Systeme ermöglichen eine bedarfsgerechte Anpassung der Wärmeproduktion, indem mehrere Wärmepumpen miteinander verbunden werden. Dadurch kann der Wärmebedarf bei variierenden Außentemperaturen effizienter gedeckt werden.
Ein Beispiel: Bei einer Heizlast von 7 kW für ein teilsaniertes Wohnhaus mit 140 m² könnten mehrere kleinere Wärmepumpen gleichzeitig aktiv sein, um die Effizienz zu maximieren. Die sinnvoll gewählten Bivalenzpunkte – in Hamburg etwa bei -5 Grad Celsius – erlauben dabei eine effektive Nutzung der erneuerbaren Energien, insbesondere bei milden Außentemperaturen, was zu einer höheren Jahresarbeitszahl von bis zu 3.6 bei 35 Grad Vorlauf führt.
Zentrale und dezentrale Warmwasserbereitung
Die Entscheidung zwischen zentraler und dezentraler Warmwasserbereitung in Mehrfamilienhäusern hat Einfluss auf die Effizienz und die Betriebskosten. Bei zentraler Warmwasserbereitung kann die Infrastruktur optimiert werden, was besonders bei einem Jahreswärmebedarf von rund 17.640 kWh für ein Referenzhaus von Bedeutung ist. Bei einer zentralen Lösung können auch Legionellenvorkehrungen besser eingehalten werden, da die Wassertemperaturen konstant gehalten werden können.
Im Vergleich dazu können dezentrale Systeme in größeren Wohngebäuden flexibler installiert werden, was jedoch mit erhöhten Betriebskosten verbunden sein kann. Diese Systeme sind häufig weniger effizient, da sie im Vergleich zu zentralen Anlagen geringere Jahresarbeitszahlen aufweisen. Das Ziel ist daher, die richtige Kombination zu finden, die sowohl Effizienz als auch Wirtschaftlichkeit gewährleistet.
Abrechnung der Wärme auf die Wohneinheiten
Die Abrechnung der Wärme auf die einzelnen Wohneinheiten ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Integration von Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern. Durch die Nutzung von modernen Heizkostenverteilern oder intelligenten Systemen kann eine gerechte und transparente Abrechnung gewährleistet werden. Die Aufstellflächen für die Wärmepumpen müssen dabei sorgfältig ausgewählt werden, um sicherzustellen, dass alle Wohneinheiten angemessen versorgt werden.
In Hamburg, mit einem zusätzlichen Stromverbrauch von rund 4.900 kWh bei einem Heizsystem mit Fußbodenheizung, ist die Überwachung und Erfassung des Verbrauchs unerlässlich, um die Betriebskosten für die Eigentümer und Mieter fair zu gestalten. Eine transparente Abrechnung fördert zudem die Akzeptanz der Technik und der damit verbundenen Kosten.
Was das für ein Haus in Hamburg bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ihr Gebäude weicht davon ab — die Rechnung zeigt die Größenordnung, nicht Ihren Verbrauch.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 17.640 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 4.900 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 6.533 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.372 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 457 € im Jahr
Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.
Wir sind in Hamburg und in der Umgebung im Einsatz
Hamburg ist die Metropole auf Platz 1 von 1 in unserer Standortliste für Hamburg. Diese Orte liegen am nächsten:
Wärmepumpe und Photovoltaik greifen ineinander — vor allem in der Übergangszeit. Was eine Photovoltaikanlage in Hamburg leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Hamburg.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Hamburg
Wie funktionieren Kaskadenlösungen in Mehrfamilienhäusern?
Kaskadenlösungen bestehen aus mehreren verbundenen Wärmepumpen, die je nach Bedarf individuell arbeiten. Dies erhöht die Effizienz, insbesondere bei Heizlasten bis zu 7 kW, wie in vielen teilsanierten Wohnhäusern in Hamburg.
Was sind die Vorteile zentraler Warmwasserbereitung?
Zentrale Warmwasserbereitung ermöglicht eine konstante Temperaturhaltung, was Legionellenbildung verringert. Bei einem Jahreswärmebedarf von rund 17.640 kWh ist dies besonders wichtig für die Effizienz.
Wie erfolgt die Abrechnung der Wärme in Mehrfamilienhäusern?
Die Abrechnung kann durch Heizkostenverteiler und moderne Systeme erfolgen, die den individuellen Verbrauch pro Wohneinheit messen. Dies sorgt für Transparenz und Fairness bei den Betriebskosten.
Heizungstausch vorbereiten in Hamburg
Wir prüfen Gebäude, Heizflächen und Stromanschluss und sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt — und welche Vorarbeiten vorher nötig sind.