kreisfreie Stadt in Bremen · 17 m ü. NN
Wärmepumpe in Bremen
In Bremen liegt die rechnerische Auslegungstemperatur bei -11 Grad Celsius. Bei einem Heizgradtag von 3264 Kd ist die Planung von Heizsystemen, insbesondere in Mehrfamilienhäusern, von Bedeutung.
Auslegungswerte für Bremen
Diese Werte sind rechnerische Anhaltspunkte aus Höhenlage und geografischer Lage. Verbindlich ist allein eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am konkreten Gebäude.
-11°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
3.264Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,6
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,7 bei 55 °C
-5°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Waermepumpe im Mehrfamilienhaus
Wärmepumpenlösungen für Mehrfamilienhäuser
Die Implementierung von Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern kann sowohl zentral als auch dezentral erfolgen. Bei einer zentralen Warmwasserbereitung wird eine Kaskadenlösung angestrebt, bei der mehrere Wärmepumpen in Reihe geschaltet werden, um die benötigte Heizlast optimal zu decken. Dies ist besonders vorteilhaft, da die Heizlast in einem typischen Referenzhaus mit 140 m² bei 7 kW liegt und der Jahreswärmebedarf etwa 17.689 kWh beträgt. Durch die Nutzung der Jahresarbeitszahl von 3.6 bei 35 Grad Vorlauf lässt sich die Effizienz der Anlage maximieren, was zu einer Reduktion der Betriebskosten führt.
Bei der dezentralen Warmwasserbereitung in einzelnen Wohneinheiten kann eine individuelle Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse der Mieter erfolgen. Besonders wichtig ist hier der Legionellenschutz, der durch geeignete Temperaturniveaus und regelmäßige Wartung gewährleistet werden muss. Dies verbessert nicht nur die Sicherheit, sondern erhöht auch den Komfort für die Bewohner.
Je nach Ausführung der Anlage sollten Aufstellflächen für die Wärmepumpen sorgfältig geplant werden, um eine optimale Luftzirkulation und Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten sicherzustellen. Dies beeinflusst die Langlebigkeit und Effizienz der Systeme.
Abrechnung der Wärme auf die Wohneinheiten
Die faire Abrechnung der Heizkosten ist ein zentraler Aspekt bei der Nutzung von Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern. Hierbei kann die Heizlast für jede Wohneinheit ermittelt werden, um eine individuelle Kostenverteilung zu ermöglichen. Bei einem Gesamtstromverbrauch von 4.914 kWh für ein Referenzhaus kann beispielsweise die Abrechnung auf Basis der Heizlast erfolgen, die in kWh ausgewiesen wird. Dies sorgt für Transparenz und Gerechtigkeit im Nutzerverhalten.
Die Integration von modernen Heizkostenverteilern oder digitalen Zählern unterstützt diese Vorgehensweise. Diese Geräte ermöglichen es, den tatsächlichen Verbrauch genau zu erfassen und über die einzelnen Wohneinheiten hinweg abzurechnen. Dabei ist zu beachten, dass der Einsatz einer Wärmepumpe mit einer höheren Jahresarbeitszahl sowohl den Verbrauch als auch die Kosten beeinflusst. Bei höheren Vorlauftemperaturen, wie im Beispiel mit 55 Grad, kann es zu einer signifikanten Erhöhung der Betriebskosten kommen, die etwa 458 Euro mehr pro Jahr ausmachen könnte.
Daher ist es wichtig, bereits in der Planungsphase der Heizungsanlage sowohl die technischen als auch die wirtschaftlichen Aspekte zu berücksichtigen, um eine ausreichende Effizienz sicherzustellen.
Planung und Umsetzung von Wärmepumpenanlagen
Die Planung von Wärmepumpenanlagen in Mehrfamilienhäusern sollte stets auf der Grundlage einer Heizlastberechnung erfolgen, um die tatsächlichen Anforderungen an die Heizleistung zu ermitteln. Diese Berechnung berücksichtigt verschiedene Faktoren, einschließlich der Gebäude- und Wohnungsgrößen sowie der Isolierung. In Bremen kann die Heizlast, die in kW angegeben wird, die Dimensionierung der Wärmepumpe maßgeblich beeinflussen und sollte daher präzise durchgeführt werden.
Berücksichtigen Sie den empfohlenen Bivalenzpunkt von etwa -5 Grad Celsius, um sicherzustellen, dass die Anlage auch bei extremen Außenbedingungen effizient arbeitet. Dies kann durch die Auswahl geeigneter Regelungssysteme unterstützt werden, die in der Lage sind, die Temperaturanforderungen dynamisch anzupassen. Die Einsatzmöglichkeiten von Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern eröffnen nicht nur energetische Vorteile, sondern auch Potenziale zur Reduzierung von CO2-Emissionen, was zu einem umweltfreundlicheren Betrieb führt.
Letztlich erfordert die Umsetzung einer solchen Anlage die enge Zusammenarbeit zwischen Planern, Installateuren und den Eigentümern, um sicherzustellen, dass alle Aspekte der Wärmeversorgung optimal berücksichtigt werden.
Was das für ein Haus in Bremen bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ein anderes Baujahr oder eine andere Dämmung verschiebt das Ergebnis deutlich; die Zahlen ordnen ein, sie prognostizieren nicht.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 17.689 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 4.914 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 6.551 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.376 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 458 € im Jahr
Die Differenz der beiden Vorlauftemperaturen zeigt, was Vorarbeiten am Heizsystem wert sind — sie wirkt in jedem Betriebsjahr neu.
Wir sind in Bremen und in der Umgebung im Einsatz
Bremen ist die Grossstadt auf Platz 1 von 1 in unserer Standortliste für Bremen. Diese Orte liegen am nächsten:
Der Strom für die Wärmepumpe kann vom eigenen Dach kommen. Was eine Photovoltaikanlage in Bremen leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Bremen.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Bremen
Wie wird die Heizlast für ein Mehrfamilienhaus ermittelt?
Die Heizlast wird durch eine spezifische Heizlastberechnung ermittelt, die Faktoren wie die Größe des Gebäudes und die Isolierung berücksichtigt. In einem Beispiel für ein Referenzhaus mit 140 m² wurde die Heizlast auf 7 kW bestimmt.
Welche Vorteile bieten Wärmepumpen im Vergleich zu klassischen Heizsystemen?
Wärmepumpen bieten eine höhere Effizienz durch ihre Jahresarbeitszahl, die in Bremen mit 3.6 bei 35 Grad Vorlauf kalkuliert wird. Dies kann zu niedrigeren Betriebskosten führen und die Umweltbelastung reduzieren.
Wie wird die Wärme in den einzelnen Wohneinheiten abgerechnet?
Die Abrechnung erfolgt auf Basis des individuellen Verbrauchs, der durch Heizkostenverteiler oder digitale Zähler erfasst wird. Dies sorgt für eine faire Verteilung der Kosten entsprechend der Nutzung der Heizenergie.
Heizlast rechnen lassen in Bremen
Wir sehen uns Heizflächen, Dämmstandard und Zählerschrank an und nennen Ihnen die Gerätegröße, die dazu passt.