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4,9 Kundenbewertung

im Region Hannover · 57 m ü. NN

Wärmepumpe in Hannover

Die Auslegungstemperatur in Hannover liegt bei -11 Grad Celsius, was bei der Planung von Heizsystemen für Mehrfamilienhäuser berücksichtigt werden muss. Mit einer Heizlast von 7 kW für ein Referenzhaus ergibt sich ein Jahreswärmebedarf von etwa 17.927 kWh, was die Effizienz von Wärmepumpen verdeutlicht.

Auslegungswerte für Hannover

Diese Werte sind rechnerische Anhaltspunkte aus Höhenlage und geografischer Lage. Verbindlich ist allein eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am konkreten Gebäude.

-11°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.308Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,6

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,7 bei 55 °C

-5°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Waermepumpe im Mehrfamilienhaus

Kaskadenlösungen für große Wohngebäude

In Mehrfamilienhäusern sind Kaskadenlösungen von Wärmepumpen eine effektive Möglichkeit, um den Wärmebedarf mehrerer Wohneinheiten zu decken. Diese Systeme nutzen mehrere Wärmepumpen, die in Reihe geschaltet sind, um die notwendige Heizleistung zu erzeugen. Besonders bei den klimatischen Bedingungen in Hannover, mit 3308 Heizgradtagen, ermöglicht diese Anordnung eine optimale Nutzung der verfügbaren Energie. Die Jahresarbeitszahl von 3.6 bei 35 Grad Vorlauf zeigt, dass diese Systeme in der Lage sind, eine effiziente Energieumwandlung sicherzustellen und somit die Betriebskosten zu senken.

Zusätzlich bieten Kaskadenlösungen Flexibilität, da die Leistung je nach Heizlast anpassbar ist. Dies ist besonders wichtig, da die Heizlast in einem Mehrfamilienhaus variieren kann. Bei Temperaturen um den Bivalenzpunkt von etwa -5 Grad Celsius können diese Systeme effizient arbeiten, während sie gleichzeitig den Bedarf an zusätzlicher Heizquelle minimieren. Dies trägt zur Kostenreduzierung und zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei.

Ein weiterer Vorteil ist der einfache Austausch von einzelnen Wärmepumpen, was die Wartung und den Betrieb der gesamten Anlage erleichtert.

Zentrale vs. dezentrale Warmwasserbereitung

Bei der Planung von Warmwasserbereitungssystemen in Mehrfamilienhäusern steht die Entscheidung zwischen zentralen und dezentralen Lösungen im Vordergrund. Zentrale Systeme nutzen eine große Wärmepumpe, die das gesamte Gebäude mit Warmwasser versorgt, während dezentrale Lösungen in jeder Wohneinheit eine eigene Wärmepumpe installieren. Die Wahl des Systems beeinflusst nicht nur die Investitionskosten, sondern auch die Effizienz der Energienutzung.

Die zentrale Warmwasserbereitung kann in Kombination mit einer größeren Wärmepumpe erfolgen, die in der Lage ist, die benötigte Warmwassermenge effizient zu erzeugen. Hierbei ist die Jahresarbeitszahl entscheidend, insbesondere bei höheren Vorlauftemperaturen von 55 Grad, wo die Effizienz auf 2.7 sinkt. Diese Zahl zeigt, dass der Energieverbrauch für Warmwasserbereitung höher sein kann, was bei der Kostenkalkulation berücksichtigt werden muss.

Dezentrale Systeme hingegen bieten den Vorteil der Unabhängigkeit für jede Wohneinheit und können bei Bedarf einfacher gewartet werden. Allerdings kann der Gesamtenergieverbrauch in diesem Fall höher sein, da die Effizienz der einzelnen Geräte möglicherweise geringer ist als die einer zentralen Lösung. Legionellenschutz ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium, das bei der Planung von Warmwasseranlagen stets berücksichtigt werden sollte.

Abrechnung der Wärme auf Wohneinheiten

In Mehrfamilienhäusern ist die Abrechnung der Wärmeversorgung auf die einzelnen Wohneinheiten ein wichtiger Aspekt, der Einfluss auf die Akzeptanz und die Nutzung von Wärmepumpensystemen hat. Die Heizlast eines Referenzhauses zeigt, dass der Jahreswärmebedarf bei 17.927 kWh liegt, was bedeutet, dass die monatliche Abrechnung der Heizkosten auf Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs erfolgen sollte.

Einsatz von Wärmemengenzählern ermöglicht eine präzise Verteilung der Heizkosten auf die Mieter. Dies stellt sicher, dass jeder Bewohner nur für den tatsächlich verbrauchten Energieaufwand zahlt. In Kombination mit möglichst effizienten Wärmepumpensystemen kann dies die Betriebskosten senken und den Anreiz zur Energieeinsparung erhöhen.

Die Erfassung des Verbrauchs ist besonders wichtig, da hohe Betriebskosten bei ineffizienten Systemen negativ auf die Mieter wirken können. Daher ist ein transparentes Abrechnungssystem von Bedeutung, um die Vorteile einer nachhaltigen Heiztechnik im Mehrfamilienhaus zu fördern.

Was das für ein Haus in Hannover bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ein anderes Baujahr oder eine andere Dämmung verschiebt das Ergebnis deutlich; die Zahlen ordnen ein, sie prognostizieren nicht.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
17.927 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
4.980 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
6.640 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.394 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 465 € im Jahr

Die Differenz der beiden Vorlauftemperaturen zeigt, was Vorarbeiten am Heizsystem wert sind — sie wirkt in jedem Betriebsjahr neu.

Wir sind in Hannover und in der Umgebung im Einsatz

Hannover ist die Grossstadt auf Platz 1 von 1 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:

Wer beides zusammen plant, legt Speicher und Anlage anders aus als getrennt. Was eine Photovoltaikanlage in Hannover leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Hannover.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Hannover

Welche Vorteile bietet eine Wärmepumpe in Mehrfamilienhäusern?

Wärmepumpen ermöglichen eine effiziente Heizweise, besonders in Großstadtgebieten wie Hannover mit einer Heizlast von 7 kW. Sie bieten eine flexible Kaskadenlösung, die sich an den Heizbedarf anpassen lässt.

Wie beeinflusst die Auslegungstemperatur die Wahl der Wärmepumpe?

Die Auslegungstemperatur von -11 Grad Celsius bedeutet, dass die Wärmepumpe in den Wintermonaten ausreichend Leistung liefern muss. Dies ist besonders relevant bei der Dimensionierung der Anlage und der Auswahl der richtigen Technik.

Wie kann die Wärmeabrechnung in einem Mehrfamilienhaus gestaltet werden?

Die Wärmeabrechnung erfolgt idealerweise über Wärmemengenzähler, die den Verbrauch jeder Wohneinheit messen. Dies sorgt für Transparenz und ermöglicht eine gerechte Verteilung der Heizkosten basierend auf dem individuellen Verbrauch.

Heizlast rechnen lassen in Hannover

Wir sehen uns Heizflächen, Dämmstandard und Zählerschrank an und nennen Ihnen die Gerätegröße, die dazu passt.