kreisfreie Stadt in Bayern · 379 m ü. NN
Wärmepumpe in Ingolstadt
Die Integration einer Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage ermöglicht einen effizienten Betrieb der Heizungsanlage und kann den eigenen Stromverbrauch erheblich senken. In Ingolstadt sind die klimatischen Bedingungen mit einer Auslegungstemperatur von -15 Grad Celsius und 3842 Heizgradtagen für diese Technik günstig.
Auslegungswerte für Ingolstadt
Gerechnet aus Höhenlage und geografischer Länge — als Orientierung, nicht als Vorgabe. Maßgeblich bleibt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am Gebäude selbst.
-15°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
3.842Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,4
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,5 bei 55 °C
-7°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Betrieb mit dem eigenen Solarstrom
Effiziente Nutzung von Solarstrom
Durch den Einsatz einer Wärmepumpe in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage kann der Eigenverbrauchsanteil im Winter optimiert werden. In einer Beispielrechnung mit einem Referenzhaus (140 m², Heizlast 7 kW) können während der Heizperiode Jahresarbeitszahlen von 3.4 bei 35 Grad Vorlauf genutzt werden. Dies bedeutet, dass für jede Einheit Strom, die die Wärmepumpe verbraucht, etwa 3.4 Einheiten Wärme erzeugt werden können, wenn ausreichend Solarstrom zur Verfügung steht. Damit kann der Wärmebedarf von rund 18.442 kWh pro Jahr weitgehend über den eigenen erzeugten Strom gedeckt werden, was die Betriebskosten erheblich reduziert.
Das Zusammenspiel zwischen der Wärmepumpe und der Photovoltaikanlage wird durch einen intelligenten Energiemanagementsystem unterstützt, das den Stromfluss optimiert. Dabei wird der erzeugte Strom direkt genutzt, um die Wärmepumpe zu betreiben, wobei überschüssige Energie in einem Batteriespeicher gespeichert werden kann, um auch in sonnenarmen Zeiten zur Verfügung zu stehen.
Zusätzlich ist eine Pufferung durch einen Warmwasserspeicher sinnvoll, der in Zeiten mit ausreichend Solarstrom aufgeladen wird. Dies gewährleistet eine bedarfsgerechte Wärmeversorgung und verbessert die Systemeffizienz.
Bivalenzpunkt und Heizlast
Der sinnvolle Bivalenzpunkt für die Wärmepumpe in Ingolstadt liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Dies bedeutet, dass bei Außentemperaturen unter diesem Wert die Wärmepumpe Unterstützung durch eine zweite Wärmequelle benötigt, um den Heizbedarf zu decken. In der Beispielrechnung benötigt das Referenzhaus bei 55 Grad Vorlauf einen zusätzlichen Wärmebedarf von rund 7.377 kWh, was bedeutet, dass bei extremen Kälteperioden zusätzliche Energiekosten entstehen können.
Es ist daher ratsam, bei der Planung der Wärmepumpe die Heizlast des Gebäudes genau zu berechnen. In der Praxis sollte zudem ein Augenmerk auf die Wahl der richtigen Heizkörper und die Dämmung gelegt werden, um die Effizienz der Wärmepumpe zu maximieren. Eine teilsanierte Immobilie kann bei 50 W/m² einen niedrigeren Energieverbrauch aufweisen, was die Betriebskosten weiter reduziert und die Rentabilität der Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik steigert.
Ökonomische Aspekte und Eigenverbrauch
Der Betrieb einer Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern kann auch ökonomisch sinnvoll sein. Bei einem geschätzten Stromverbrauch von rund 5.424 kWh für die Wärmepumpe bei Nutzung einer Flächenheizung ist der Einsatz von Solarstrom besonders vorteilhaft. Selbst bei einem Anstieg des Stromverbrauchs durch höhere Vorlauftemperaturen von 55 Grad, der zusätzliche 547 Euro pro Jahr kosten kann, bleibt der Gesamtbetrieb durch Eigenverbrauchskonzepte nachhaltig wirtschaftlich.
Ein leistungsfähiges Energiemanagementsystem hilft, den Verbrauch zu steuern und den Eigenverbrauch zu maximieren. Die Investition in einen Batteriespeicher kann sich unter diesen Bedingungen ebenfalls rechnen, da die Speicherung von überschüssigem Solarstrom zur Nutzung in der Heizperiode die Abhängigkeit von externen Stromanbietern reduziert und die Effizienz des Gesamtsystems steigert.
Was das für ein Haus in Ingolstadt bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ein anderes Baujahr oder eine andere Dämmung verschiebt das Ergebnis deutlich; die Zahlen ordnen ein, sie prognostizieren nicht.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 18.442 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 5.424 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 7.377 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.519 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 547 € im Jahr
Der Unterschied zwischen den beiden Vorlauftemperaturen ist der Grund, warum sich ein hydraulischer Abgleich und der Tausch einzelner Heizkörper meist schneller rechnen als ein größeres Gerät.
Wir sind in Ingolstadt und in der Umgebung im Einsatz
Ingolstadt ist die kleinere Grossstadt auf Platz 7 von 14 in unserer Standortliste für Bayern. Diese Orte liegen am nächsten:
Wer beides zusammen plant, legt Speicher und Anlage anders aus als getrennt. Was eine Photovoltaikanlage in Ingolstadt leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Ingolstadt.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Ingolstadt
Wie kann ich den Eigenverbrauch von Solarstrom maximieren?
Der Eigenverbrauch von Solarstrom kann maximiert werden, indem eine Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kombiniert wird. Ein intelligentes Energiemanagementsystem optimiert den Stromfluss und lädt Batteriespeicher für den späteren Gebrauch auf.
Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?
Der Bivalenzpunkt für die Wärmepumpe in Ingolstadt liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Unterhalb dieses Punktes benötigt die Wärmepumpe Unterstützung, um den Heizbedarf zu decken, was die Planung und den Betrieb der Heizungsanlage beeinflusst.
Wie wird die Heizlast eines Gebäudes ermittelt?
Die Heizlast eines Gebäudes wird durch eine Heizlastberechnung ermittelt, die Faktoren wie die Wärmedämmung, die Fensterfläche und die Gebäudetechnik berücksichtigt. Für das Beispielhaus in Ingolstadt beträgt die Heizlast 7 kW.
Wärmepumpe durchrechnen lassen in Ingolstadt
Wir sehen uns Heizflächen, Dämmstandard und Zählerschrank an und nennen Ihnen die Gerätegröße, die dazu passt.