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kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen · 58 m ü. NN

Wärmepumpe in Köln

Die Auslegungstemperatur in Köln liegt rechnerisch bei -10 Grad Celsius, was für die Planung von Wärmepumpenanlagen relevant ist. In Mehrfamilienhäusern können unterschiedliche Ansätze zur Wärmeversorgung und Warmwasserbereitung gewählt werden.

Auslegungswerte für Köln

Diese Werte sind rechnerische Anhaltspunkte aus Höhenlage und geografischer Lage. Verbindlich ist allein eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am konkreten Gebäude.

-10°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.264Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,7

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,8 bei 55 °C

-4°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Waermepumpe im Mehrfamilienhaus

Kaskadenlösungen für größere Wohngebäude

Kaskadenlösungen, bei denen mehrere Wärmepumpen in Reihe geschaltet werden, sind besonders effizient für Mehrfamilienhäuser. Mit einer Heizlast von 7 kW für ein Referenzhaus von 140 m² ergibt sich ein Jahreswärmebedarf von rund 18.278 kWh. Bei einer Jahresarbeitszahl von 3.7 bei 35 Grad Vorlauf wird deutlich, dass die Gesamtanlage optimiert werden kann, um die Stromkosten und den CO2-Ausstoß zu minimieren.

Die Abwärme, die durch die verschiedenen Wärmepumpen in der Kaskade genutzt wird, kann erheblich zur Kostenersparnis beitragen. Durch die richtige Auswahl und Anordnung der Kaskaden ist es möglich, die Effizienz zu steigern, insbesondere wenn die Außentemperaturen um den Bivalenzpunkt von etwa -4 Grad Celsius liegen. Dies erfordert eine sorgfältige Planung und Abstimmung der einzelnen Aggregate.

Zentrale vs. dezentrale Warmwasserbereitung

In Mehrfamilienhäusern stellt sich oft die Frage der zentralen oder dezentralen Warmwasserbereitung. Zentrale Systeme bieten den Vorteil einer zentralen Regelung und können leicht mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe kombiniert werden, um effizient warmes Wasser bereitzustellen. Bei einer Jahresarbeitszahl von 2.8, wenn auf 55 Grad Vorlauf geheizt wird, ist jedoch zu beachten, dass die Betriebskosten steigen – im Beispielhaus um etwa 445 Euro jährlich.

Dezentrale Systeme hingegen bieten den Vorteil einer flexiblen Installation und können in jeder Wohneinheit unabhängig betrieben werden. Dies kann insbesondere in Bestandsgebäuden von Vorteil sein, wo der Platz für zentrale Systeme begrenzt ist.

Legionellenschutz und Abrechnung der Wärme

Ein wichtiger Aspekt der Wärmeversorgung in Mehrfamilienhäusern ist der Legionellenschutz. Zentrale Warmwasserbereitungssysteme müssen regelmäßig auf Legionellen geprüft werden, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Dies ist besonders relevant, wenn die Wassertemperatur nicht ausreichend hoch gehalten wird, was bei ineffizienten Systemen vorkommen kann.

Die Abrechnung der Wärme auf die einzelnen Wohneinheiten kann mithilfe von Wärmemengenzählern erfolgen. Hierbei ist eine faire und transparente Verteilung der Kosten entscheidend, um Streitigkeiten zwischen den Mietern zu vermeiden. Diese Abrechnungsmethoden können sowohl bei zentralen als auch bei dezentralen Systemen angewendet werden.

Was das für ein Haus in Köln bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ein anderes Baujahr oder eine andere Dämmung verschiebt das Ergebnis deutlich; die Zahlen ordnen ein, sie prognostizieren nicht.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.278 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
4.940 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
6.528 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.383 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 445 € im Jahr

Die Differenz der beiden Vorlauftemperaturen zeigt, was Vorarbeiten am Heizsystem wert sind — sie wirkt in jedem Betriebsjahr neu.

Wir sind in Köln und in der Umgebung im Einsatz

Köln ist die Metropole auf Platz 1 von 14 in unserer Standortliste für Nordrhein-Westfalen. Diese Orte liegen am nächsten:

Der Strom für die Wärmepumpe kann vom eigenen Dach kommen. Was eine Photovoltaikanlage in Köln leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Köln.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Köln

Welche Vorteile bieten Kaskadenlösungen in Mehrfamilienhäusern?

Kaskadenlösungen ermöglichen eine gesteigerte Effizienz, da mehrere Wärmepumpen in Reihe geschaltet werden können. Dies trägt zur Reduzierung der Betriebskosten bei, insbesondere bei einem Jahreswärmebedarf von 18.278 kWh, da die Abwärme besser genutzt wird.

Wie funktioniert der Legionellenschutz in zentralen Warmwassersystemen?

Der Legionellenschutz erfordert regelmäßige Temperaturkontrollen und ggf. Abkochungen des Wassers, um die Legionellenbildung zu verhindern. Zentrale Systeme müssen eine ausreichende Wassertemperatur aufrechterhalten, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Wie erfolgt die Abrechnung der Wärme in einem Mehrfamilienhaus?

Die Abrechnung erfolgt in der Regel über Wärmemengenzähler, die den Verbrauch jeder Wohneinheit erfassen. Dies gewährleistet eine gerechte Verteilung der Heizkosten und passt sich an die individuellen Verbrauchsmuster der Bewohner an.

Heizlast rechnen lassen in Köln

Wir sehen uns Heizflächen, Dämmstandard und Zählerschrank an und nennen Ihnen die Gerätegröße, die dazu passt.