kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen · 52 m ü. NN
Wärmepumpe in Leverkusen
Bei der Planung von Wärmepumpenanlagen ist die Auslegungstemperatur ein entscheidender Faktor, besonders in Regionen mit kalten Wintern. In Leverkusen liegt die rechnerische Auslegungstemperatur bei -10 Grad Celsius.
Auslegungswerte für Leverkusen
Höhenlage und Lage im Land ergeben diese Größenordnung. Sie ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831; die bleibt für die Auslegung verbindlich.
-10°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
3.257Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,7
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,8 bei 55 °C
-4°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Auslegung im kalten Auslegungsfall
Heizlast und Bivalenzpunkt
Die Heizlast eines Referenzhauses mit 140 m² und einer Leistung von 50 W/m² beträgt 7 kW. Dies bedeutet, dass die Wärmepumpe in sehr kalten Perioden in der Lage sein muss, diese Leistung zu erbringen. Der sinnvolle Bivalenzpunkt liegt bei etwa -4 Grad Celsius, was bedeutet, dass die Wärmepumpe bis zu diesem Punkt effizient arbeiten kann, bevor zusätzliche Heizquellen wie Heizstäbe benötigt werden.
Die Heizlast ist ein zentrales Element bei der Auslegung, da sie den benötigten Wärmebedarf im Winter bestimmt. Bei sinkenden Temperaturen muss die Anlage in der Lage sein, die geforderte Heizlast zu decken, um eine angenehme Raumtemperatur zu gewährleisten. Eine genaue Heizlastberechnung für das spezifische Gebäude ist daher unerlässlich, um die Effizienz der Wärmepumpe im Betrieb zu maximieren.
Leistungszahl im Frostbetrieb
Die Jahresarbeitszahl einer Luft/Wasser-Wärmepumpe in Leverkusen liegt bei 3.7 bei 35 Grad Vorlauf und bei 2.8 bei 55 Grad. Diese Werte zeigen, dass die Effizienz der Wärmepumpe mit steigender Vorlauftemperatur abnimmt. Insbesondere bei kalten Außentemperaturen, die häufig unter dem Bivalenzpunkt liegen, ist es entscheidend, die Anlage so auszulegen, dass sie auch bei höheren Vorlauftemperaturen effizient arbeitet.
Die Leistungszahl gibt an, wie viel Wärme aus einer Wärmepumpe pro eingesetzter Kilowattstunde Strom generiert werden kann. Bei einer Auslegung auf niedrige Vorlauftemperaturen ist es wichtig, die Leistung der Wärmepumpe entsprechend zu dimensionieren, sodass sie auch bei Frostbedingungen zuverlässig arbeiten kann, ohne dass der Energieverbrauch stark ansteigt.
Dimensionierung von Speicher und Heizstab
Die Dimensionierung des Pufferspeichers in einer Wärmepumpenanlage ist entscheidend für den Betrieb, insbesondere in der kalten Jahreszeit. Bei einem Jahreswärmebedarf von rund 18.239 kWh und einem Stromverbrauch von ca. 4.929 kWh bei einer Flächenheizung ist ein entsprechend dimensionierter Speicher notwendig, um die produzierten Wärmeenergie zu speichern und bereitzustellen.
Sollte die Wärmepumpe am Bivalenzpunkt nicht mehr ausreichen, um den Wärmebedarf zu decken, kommt der Heizstab ins Spiel. Dies sollte jedoch nur in begrenztem Maße geschehen, um die Betriebskosten zu kontrollieren. Eine durchdachte Dimensionierung des Speichers kann helfen, den Betrieb der Wärmepumpe auch bei kalten Außentemperaturen zu optimieren.
Was das für ein Haus in Leverkusen bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 18.239 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 4.929 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 6.514 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.380 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 444 € im Jahr
Auffällig ist der Abstand zwischen 35 und 55 Grad Vorlauf. Er erklärt, warum die Absenkung der Vorlauftemperatur vor der Gerätewahl steht.
Wir sind in Leverkusen und in der Umgebung im Einsatz
Leverkusen ist die kleinere Grossstadt auf Platz 14 von 14 in unserer Standortliste für Nordrhein-Westfalen. Diese Orte liegen am nächsten:
Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Leverkusen leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Leverkusen.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Leverkusen
Wie beeinflusst die Auslegungstemperatur die Effizienz?
Die Auslegungstemperatur von -10 Grad Celsius hat direkten Einfluss auf die Dimensionierung und Effizienz der Wärmepumpe. Bei niedrigeren Temperaturen muss die Anlage so ausgelegt sein, dass sie die Heizlast von 7 kW zuverlässig deckt, um Wärmeverluste zu minimieren.
Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?
Der Bivalenzpunkt von etwa -4 Grad Celsius zeigt an, ab wann die Wärmepumpe nicht mehr alleine den Heizbedarf decken kann. Dies ist wichtig für die Planung, um zusätzliche Heizquellen wie Heizstäbe effizient einzusetzen, ohne unnötige Kosten zu verursachen.
Wie wirkt sich die Vorlauftemperatur auf die Jahresarbeitszahl aus?
Die Jahresarbeitszahl sinkt bei höheren Vorlauftemperaturen, wie bei 55 Grad, auf 2.8, während sie bei 35 Grad 3.7 beträgt. Dies bedeutet, dass eine niedrigere Vorlauftemperatur effizienter ist und die Betriebskosten der Wärmepumpe senken kann.
Auslegung prüfen lassen in Leverkusen
Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.