kreisfreie Stadt in Bayern · 524 m ü. NN
Wärmepumpe in München
Mit einer Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius und Heizgradtagen von 4046 Kd erfordert die Planung von Heizsystemen in München präzise Überlegungen. Insbesondere in Mehrfamilienhäusern sind effiziente und sichere Lösungen notwendig.
Auslegungswerte für München
Diese Werte sind rechnerische Anhaltspunkte aus Höhenlage und geografischer Lage. Verbindlich ist allein eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am konkreten Gebäude.
-16°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
4.046Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,3
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C
-7°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Waermepumpe im Mehrfamilienhaus
Kaskadenlösungen für größere Wohngebäude
In Mehrfamilienhäusern empfiehlt sich häufig der Einsatz von Kaskadensystemen, bei denen mehrere Wärmepumpen kombiniert werden, um die Heizlast optimal zu decken. Bei einer Heizlast von 7 kW für ein typisches Referenzhaus ergibt sich beispielsweise ein jährlicher Wärmebedarf von rund 18.881 kWh. Mit einer Jahresarbeitszahl von 3.3 bei 35 Grad Vorlauf lassen sich die Betriebskosten signifikant senken. Dies bedeutet, dass der Stromverbrauch in einem solchen Fall bei etwa 5.722 kWh pro Jahr zu veranschlagen ist, was eine wirtschaftliche Effizienz der Anlage unterstützt.
Darüber hinaus ermöglicht die Kaskadentechnologie eine flexible Anpassung an unterschiedliche Wärmebedarfe der einzelnen Wohneinheiten, was besonders in großen Wohnanlagen von Vorteil ist. Die individuelle Abrechnung der Wärme nach Verbrauch kann durch moderne Systemlösungen vereinfacht werden, wodurch zusätzlich Transparenz für die Bewohner geschaffen wird.
Zentrale vs. dezentrale Warmwasserbereitung
In der Planung von Heizsystemen für Mehrfamilienhäuser stellt sich oft die Frage nach der zentralen oder dezentralen Warmwasserbereitung. Zentrale Systeme bieten den Vorteil einer einfacheren Wartung und einer gleichmäßigen Temperaturregelung. Bei einer Bivalenzpunkt-Temperatur von etwa -7 Grad Celsius ist es jedoch wichtig, die Systemgrenzen zu beachten und geeignete Lösungen zur Legionellenprophylaxe zu implementieren. So kann beispielsweise durch regelmäßige Zirkulation von Warmwasser in zentralen Systemen einer Legionellenbildung entgegengewirkt werden.
Im Vergleich dazu können dezentrale Systeme in bestimmten Fällen flexibler auf den individuellen Bedarf der Wohneinheiten reagieren, was insbesondere in sanierungsbedürftigen Bestandsgebäuden Vorzüge bietet. Beide Ansätze erfordern jedoch eine präzise Planung basierend auf der Heizlastberechnung, um eine effiziente und sichere Warmwasserversorgung zu gewährleisten.
Optimierung der Aufstellflächen
Die Auswahl der geeigneten Aufstellflächen für Wärmepumpen ist ein wesentlicher Aspekt bei der Installation in Mehrfamilienhäusern. In München, mit einem Höhenunterschied von 524 m über NN, können lokale Gegebenheiten wie Bauhöhen und Geländeverhältnisse die Positionierung der Geräte beeinflussen. Eine korrekte Platzierung ist entscheidend, um die Leistungsfähigkeit der Wärmepumpe nicht nur in den Übergangsmonaten, sondern auch während der extremen Wintermonate zu gewährleisten.
Die Planung sollte zudem dabei berücksichtigen, dass die Geräuschemissionen der Wärmepumpen möglichst gering gehalten werden, um die Wohnqualität nicht zu beeinträchtigen. Mit einer gut durchdachten Aufstellung sowie geeigneten Schallschutzmaßnahmen kann eine effiziente und leise Betriebsweise realisiert werden.
Was das für ein Haus in München bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Die Werte machen den Standorteinfluss sichtbar. Für Ihr Gebäude gilt, was die Berechnung vor Ort ergibt.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 18.881 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 5.722 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 7.867 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.602 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 601 € im Jahr
Die Differenz der beiden Vorlauftemperaturen zeigt, was Vorarbeiten am Heizsystem wert sind — sie wirkt in jedem Betriebsjahr neu.
Wir sind in München und in der Umgebung im Einsatz
München ist die Metropole auf Platz 1 von 14 in unserer Standortliste für Bayern. Diese Orte liegen am nächsten:
Der Strom für die Wärmepumpe kann vom eigenen Dach kommen. Was eine Photovoltaikanlage in München leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für München.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in München
Welche Vorteile bieten Kaskadensysteme in Mehrfamilienhäusern?
Kaskadensysteme bieten die Möglichkeit, mehrere Wärmepumpen zu integrieren, wodurch die Heizlast effizienter verteilt werden kann. Dies führt zu einer besseren Anpassung an den Wärmebedarf und einer Reduzierung der Betriebskosten.
Wie kann Legionellenbildung in zentralen Warmwassersystemen vermieden werden?
Legionellenbildung kann durch regelmäßige Zirkulation des Warmwassers in zentralen Systemen und durch die Einhaltung von Temperaturgrenzwerten vermieden werden. Hierbei spielt die Planung der Warmwasserbereitung eine entscheidende Rolle.
Was ist bei der Planung der Aufstellflächen für Wärmepumpen zu beachten?
Bei der Planung der Aufstellflächen sollten lokale Gegebenheiten berücksichtigt werden, um eine optimale Leistungsfähigkeit der Wärmepumpen zu gewährleisten. Zudem sind Geräuschemissionen zu beachten, um die Wohnqualität in den umliegenden Einheiten nicht zu beeinträchtigen.
Heizlast rechnen lassen in München
Sagen Sie uns, wie das Gebäude beheizt wird. Wir rechnen die Heizlast und sagen, was vor dem Tausch zu tun ist.