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im Landkreis München · 582 m ü. NN

Wärmepumpe in Pullach im Isartal

Die Auslegung von Wärmepumpen in Pullach im Isartal muss insbesondere für kalte Tage berücksichtigt werden. Mit einer rechnerischen Auslegungstemperatur von -17 Grad Celsius ist es wichtig, die Heizlast und den Bivalenzpunkt präzise zu bestimmen.

Auslegungswerte für Pullach im Isartal

Gerechnet aus Höhenlage und geografischer Länge — als Orientierung, nicht als Vorgabe. Maßgeblich bleibt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 am Gebäude selbst.

-17°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

4.155Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,3

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C

-8°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Auslegung im kalten Auslegungsfall

Heizlast und deren Bedeutung

Die Heizlast ist entscheidend für die Dimensionierung der Wärmepumpe und bezieht sich auf den maximalen Wärmebedarf des Gebäudes. Im Beispiel eines Referenzhauses mit 140 m² und einer Heizlast von 7 kW ergibt sich ein Jahreswärmebedarf von rund 18.866 kWh. Diese Werte sind essenziell, um die Leistung der Wärmepumpe richtig auswählen zu können. Bei einer Auslegung auf tiefe Temperaturen muss die Wärmepumpe auch in der Lage sein, den maximalen Wärmebedarf im kalten Auslegungsfall zu decken und auch bei -17 Grad Celsius effizient zu arbeiten.

Eine falsche Dimensionierung kann dazu führen, dass die Wärmepumpe nicht ausreichend Wärme liefert oder ineffizient arbeitet. Bei einem Heizgradtagwert von 4155 Kd ist es notwendig, die notwendige Leistung entsprechend zu planen, um eine konstante Wärmeversorgung während der kalten Monate sicherzustellen. Bei der Auswahl von Wärmepumpen sollte daher die Heizlastberechnung stets im Vordergrund stehen, um unnötige Kosten und einen erhöhten Energieverbrauch zu vermeiden.

Der Bivalenzpunkt und seine Relevanz

Der Bivalenzpunkt ist der Punkt, an dem die Heizlast eines Gebäudes der Leistung der Wärmepumpe entspricht. In Pullach liegt dieser sinnvollerweise bei etwa -8 Grad Celsius. Dies bedeutet, dass bei Temperaturen unterhalb dieses Wertes die Wärmepumpe nicht mehr allein ausreicht, um den Wärmebedarf zu decken; zusätzliche Heizquellen sind notwendig.

In der Planung sollte sicherzustellen sein, dass die Anlagentechnik sowohl die Wärmepumpe als auch den Heizstab oder andere Heizquellen integriert, um auch in den extrem kalten Perioden ausreichend Wärme zur Verfügung zu stellen. Bei der Auslegung ist es also wichtig, die Kombination der Systeme zu betrachten, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.

Leistungszahlen und ihre Auswirkungen bei Frost

Die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe ist ein wichtiger Wert, der die Effizienz unter verschiedenen Bedingungen beschreibt. In Pullach wird eine erwartbare Jahresarbeitszahl von 3.3 bei 35 Grad Vorlauf und 2.4 bei 55 Grad angenommen. Diese Werte zeigen, dass die Effizienz der Wärmepumpe mit steigender Vorlauftemperatur sinkt. Das bedeutet, dass bei höheren Vorlauftemperaturen, insbesondere im Heizbetrieb unter extremen Bedingungen, ein höherer Stromverbrauch zu erwarten ist.

Für ein Referenzhaus mit 55 Grad Vorlauf wird ein Stromverbrauch von rund 7.861 kWh pro Jahr geschätzt, was etwa 600 Euro mehr im Vergleich zu einer Flächenheizung bei 35 Grad Vorlauf bedeutet. Dieser Anstieg verdeutlicht die Notwendigkeit, die Temperaturregime und die Dimensionierung der Speicher entsprechend anzupassen, um die Effizienz zu maximieren und die Betriebskosten zu minimieren.

Was das für ein Haus in Pullach im Isartal bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Die Werte machen den Standorteinfluss sichtbar. Für Ihr Gebäude gilt, was die Berechnung vor Ort ergibt.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.866 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.717 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
7.861 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.601 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 600 € im Jahr

Der Unterschied zwischen den beiden Vorlauftemperaturen ist der Grund, warum sich ein hydraulischer Abgleich und der Tausch einzelner Heizkörper meist schneller rechnen als ein größeres Gerät.

Wir sind in Pullach im Isartal und in der Umgebung im Einsatz

Pullach im Isartal ist eine Landgemeinde auf Platz 14 von 18 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:

Der Strom für die Wärmepumpe kann vom eigenen Dach kommen. Was eine Photovoltaikanlage in Pullach im Isartal leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Pullach im Isartal.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Pullach im Isartal

Wie beeinflusst die Auslegungstemperatur die Wärmepumpe?

Die Auslegungstemperatur von -17 Grad Celsius in Pullach im Isartal erfordert eine präzise Dimensionierung der Wärmepumpe, um den Heizbedarf zu decken. Eine falsche Auslegung kann zu ineffizienten Betriebsbedingungen führen.

Warum ist der Bivalenzpunkt wichtig?

Der Bivalenzpunkt bei -8 Grad Celsius ist entscheidend, weil er angibt, ab wann zusätzliche Heizquellen benötigt werden. Dies beeinflusst die Planung und Integration der Heizsysteme.

Wie wirken sich hohe Vorlauftemperaturen auf den Betrieb aus?

Bei höheren Vorlauftemperaturen, wie 55 Grad, sinkt die Jahresarbeitszahl auf 2.4, was zu einem höheren Stromverbrauch und damit höheren Betriebskosten führt. Dies muss bei der Anlagenauslegung berücksichtigt werden.

Wärmepumpe durchrechnen lassen in Pullach im Isartal

Wir sehen uns Heizflächen, Dämmstandard und Zählerschrank an und nennen Ihnen die Gerätegröße, die dazu passt.