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4,9 Kundenbewertung

kreisfreie Stadt in Bayern · 300 m ü. NN

Wärmepumpe in Nürnberg

Die Auslegungstemperatur in Nürnberg beträgt -14 Grad Celsius, was für die Planung von Heizungsanlagen von Bedeutung ist. Insbesondere bei der Aufstellung von Wärmepumpen in dichter Bebauung sind Schallschutzmaßnahmen zu berücksichtigen.

Auslegungswerte für Nürnberg

Die Angaben leiten sich aus Höhe über NN und Lage ab und dienen der Einordnung. Was Ihr Gebäude tatsächlich braucht, zeigt erst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.

-14°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.710Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,5

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,6 bei 55 °C

-6°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Schallschutz und Aufstellung

Schallleistungspegel und Nachbarn

Der Schallleistungspegel einer Wärmepumpe muss bei der Planung in dichter Bebauung berücksichtigt werden. Die Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) legen fest, dass an der Nachbargrenze ein maximaler Geräuschpegel von 45 dB(A) tagsüber und 35 dB(A) nachts nicht überschritten werden sollte. Dies bedeutet, dass die Wahl der Wärmepumpe und deren Aufstellungsort entscheidend sind, um diese Werte einzuhalten. Der Abstand zur Nachbargrenze sollte mindestens 1,5 bis 3 Meter betragen, um eine ausreichende Geräuschdämpfung zu erreichen. Eine sorgfältige Planung ist notwendig, um Konflikte mit Nachbarn zu vermeiden und den gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden.

Das richtige Modell und die geeignete Installation können helfen, den Schallpegel zu minimieren. Ein Bivalenzpunkt von etwa -6 Grad Celsius zeigt zudem, dass bei niedrigeren Außentemperaturen Unterstützungsheizungen erforderlich sein könnten, was auch den Geräuschpegel beeinflussen kann. Bei der Auswahl der Heizsystemtechnik ist es wichtig, diese Faktoren in die Gesamtbewertung einzubeziehen, um die Effizienz und den Schallschutz zu optimieren.

Abstand und Ausrichtung für optimalen Betrieb

Der Abstand und die Ausrichtung der Wärmepumpe zur Gebäudewand spielen eine wesentliche Rolle für den Geräuschpegel und die Effizienz des Systems. Bei einer Heizlast von 7 kW für ein Referenzhaus kann der Betrieb bei einer optimalen Anordnung der Wärmepumpe signifikant zur Reduzierung von Lärmschutzproblemen beitragen. Eine Aufstellung in Richtung des Gartens oder einer ruhigen Fläche kann die Lärmbelastung für Nachbarn minimieren. Zudem sollten bauliche Gegebenheiten wie Mauern oder Zäune in die Planung einfließen, da diese den Schall reflektieren und die Geräuschbelastung erhöhen können.

Es ist ratsam, die Wärmepumpe so zu positionieren, dass die Geräuschquellen von schallempfindlichen Gebäudeteilen ferngehalten werden. Auch eine Innenaufstellung sollte in Betracht gezogen werden, wenn die äußeren Bedingungen nicht optimal sind. Hier ist jedoch zu beachten, dass dies mit einem höheren Stromverbrauch von rund 5.238 kWh für die Flächenheizung verbunden sein kann. Die angestrebte Jahresarbeitszahl von 3.5 bei 35 Grad Vorlauf ist hier entscheidend für die Effizienz der Anlage.

Nachtabsenkung als Schallschutzmaßnahme

Eine Nachtabsenkung der Heizungsanlage kann nicht nur zur Energieeinsparung beitragen, sondern auch als Schallschutzmaßnahme fungieren. Insbesondere wenn die Außentemperaturen in der Nacht sinken und der Bivalenzpunkt von -6 Grad Celsius erreicht wird, kann die Reduzierung der Heizleistung den Geräuschpegel verringern. Dies ist besonders relevant in urbanen Gebieten wie Nürnberg, wo die Geräuschkulisse durch andere städtische Aktivitäten ohnehin vorhanden ist.

Durch die Reduzierung der Vorlauftemperatur auf 35 Grad kann die Jahresarbeitszahl, die bei 3.5 liegt, besser ausgeschöpft werden, ohne die Effizienz der Heizungsversorgung stark zu beeinträchtigen. Für die Anwohner bedeutet dies eine geringere Lärmbelastung in den Nachtstunden, was zur Verbesserung des Wohnkomforts beiträgt. Eine vernünftige Planung und Programmierung der Heizungsanlage sind entscheidend, um die Vorteile der Nachtabsenkung sowohl in Bezug auf Energieeffizienz als auch Schallschutz zu nutzen.

Was das für ein Haus in Nürnberg bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.332 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.238 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
7.051 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.467 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 507 € im Jahr

Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.

Wir sind in Nürnberg und in der Umgebung im Einsatz

Nürnberg ist die Grossstadt auf Platz 2 von 14 in unserer Standortliste für Bayern. Diese Orte liegen am nächsten:

Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Nürnberg leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Nürnberg.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Nürnberg

Was sind die Richtwerte für den Schallschutz bei Wärmepumpen?

Die TA Lärm gibt Richtwerte vor, wonach der Geräuschpegel an der Nachbargrenze tagsüber maximal 45 dB(A) und nachts 35 dB(A) betragen sollte. Dies ist wichtig für die Aufstellung in dichter Bebauung.

Wie wirkt sich die Bivalenztemperatur auf den Schallschutz aus?

Der Bivalenzpunkt von etwa -6 Grad Celsius zeigt an, dass bei kälteren Temperaturen Unterstützungsheizungen nötig sind. Diese können den Geräuschpegel erhöhen, weshalb eine geeignete Planung erforderlich ist.

Welche Rolle spielt der Abstand zur Nachbargrenze?

Ein Abstand von mindestens 1,5 bis 3 Metern zur Nachbargrenze ist empfehlenswert, um den Schallpegel zu minimieren. Die Positionierung sollte so erfolgen, dass die Wärmepumpe von schallempfindlichen Bereichen ferngehalten wird.

Heizungstausch vorbereiten in Nürnberg

Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.