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kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg · 480 m ü. NN

Wärmepumpe in Ulm

Die Auslegungstemperatur in Ulm liegt bei -15 Grad Celsius. Dies ist eine wichtige Kennzahl für die Dimensionierung Ihrer Heizungsanlage, insbesondere wenn Sie eine Wärmepumpe in Verbindung mit Photovoltaik nutzen möchten.

Auslegungswerte für Ulm

Höhenlage und Lage im Land ergeben diese Größenordnung. Sie ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831; die bleibt für die Auslegung verbindlich.

-15°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.953Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,4

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,5 bei 55 °C

-7°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Betrieb mit dem eigenen Solarstrom

Effiziente Nutzung von Solarstrom

Eine Wärmepumpe kann in Kombination mit einer Photovoltaikanlage erheblich zur Kostenreduktion beitragen. Bei einem Heizgradtag von 3953 Kd ist der Winter der Hauptbedarfsträger für Heizenergie. Durch den Betrieb der Wärmepumpe mit selbst erzeugtem Solarstrom können Eigentümer den Eigenverbrauchsanteil im Winter optimieren. In einem Referenzhaus mit einem Heizbedarf von etwa 18.974 kWh jährlich können Sie durch die Integration von Photovoltaik und einem geeigneten Speichersystem den Großteil des Stroms aus der eigenen Produktion nutzen.

Die Jahresarbeitszahl einer Luft/Wasser-Wärmepumpe beträgt unter den gegebenen Umständen 2.5 bei einem Vorlauf von 55 Grad, was bedeutet, dass Sie für jede Einheit Strom, die Sie verbrauchen, etwa 2.5 Einheiten Wärme gewinnen. Dies wird besonders wertvoll, wenn die Wärmepumpe mit Solarstrom betrieben wird, da die Betriebskosten so signifikant gesenkt werden können.

Außerdem kann der Einsatz von Speichern in Kombination mit einem Energiemanagementsystem den Stromüberschuss der Photovoltaikanlage effizient nutzen. Indem Sie den erzeugten Strom in Zeiten mit hoher Produktion speichern, können Sie ihn dann verwenden, wenn die Sonne nicht scheint, wodurch der Bedarf an Zukaufstrom reduziert wird.

Bivalenzpunkt und Steuerung der Anlage

Der sinnvolle Bivalenzpunkt für eine Wärmepumpe in Ulm liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Bei Temperaturen unter diesem Punkt kann es notwendig sein, zusätzliche Heizquellen zu aktivieren. Ein gut abgestimmtes Energiemanagementsystem kann helfen, die Übergänge zwischen der Wärmepumpe und der zusätzlichen Heizquelle optimal zu steuern.

In den Wintermonaten, wenn die Heizlast steigt, ist es entscheidend, dass die Wärmepumpe effizient arbeitet. Bei einem Heizbedarf von 7 kW in einem Referenzhaus kann das Energiemanagementsystem so programmiert werden, dass der Betrieb der Wärmepumpe bei niedrigen Außentemperaturen priorisiert wird, während bei steigenden Erfordernissen die Unterstützung durch andere Heizquellen erfolgt. Dies sichert eine konstante Wärmeversorgung und erhöht den Komfort.

Eine solche Steuerung ist nicht nur energieeffizient, sondern trägt auch dazu bei, den Eigenverbrauchsanteil zu maximieren, indem sie den Einsatz von selbst erzeugtem Strom gezielt steuert.

Langfristige Einsparungen durch Synergien

Die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe bietet nicht nur kurzfristige Einsparungen, sondern auch langfristige wirtschaftliche Vorteile. Bei einem zusätzlichen Stromverbrauch von ca. 5.581 kWh durch die Wärmepumpe erhält man durch die Nutzung des eigenen Solarstroms eine bedeutende Reduzierung der Energiekosten.

Wenn Sie hypothetisch die Wärmepumpe bei 55 Grad Vorlauf betreiben, erhöht sich der Strombedarf auf etwa 7.590 kWh, was zu jährlichen Mehrkosten von rund 562 Euro führen kann. Mit einem gut dimensionierten Speicher und intelligentem Management können Sie diese Kosten jedoch signifikant senken, indem Sie die Zeiten des Netzbezuges minimieren.

Die Integration einer Wärmepumpe mit Photovoltaik schafft nicht nur eine umweltfreundliche Heizlösung, sondern ermöglicht auch die Anpassung an zukünftige Entwicklungen im Energiebereich, wie zum Beispiel steigende Strompreise oder neue Fördermöglichkeiten für erneuerbare Energien.

Was das für ein Haus in Ulm bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ihr Gebäude weicht davon ab — die Rechnung zeigt die Größenordnung, nicht Ihren Verbrauch.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.974 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.581 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
7.590 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.563 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 562 € im Jahr

Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.

Wir sind in Ulm und in der Umgebung im Einsatz

Ulm ist die kleinere Grossstadt auf Platz 7 von 7 in unserer Standortliste für Baden-Württemberg. Diese Orte liegen am nächsten:

Wärmepumpe und Photovoltaik greifen ineinander — vor allem in der Übergangszeit. Was eine Photovoltaikanlage in Ulm leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Ulm.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Ulm

Wie hoch ist der Heizbedarf in Ulm für eine Wärmepumpe?

Der Heizbedarf für ein teilsaniertes Referenzhaus mit 140 m² Fläche beträgt rund 18.974 kWh jährlich. Dies ist entscheidend für die Dimensionierung der Wärmepumpe.

Was bedeutet der Bivalenzpunkt für meine Heizungsanlage?

Der Bivalenzpunkt liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Unterhalb dieses Punktes ist es wichtig, dass zusätzliche Heizquellen aktiv geschaltet werden, um die Wärmeversorgung sicherzustellen.

Wie funktioniert die Steuerung der Wärmepumpe mit Photovoltaik?

Ein Energiemanagementsystem sorgt dafür, dass die Wärmepumpe optimal mit dem erzeugten Solarstrom kombiniert wird, wodurch der Eigenverbrauch maximiert und Energiekosten gesenkt werden.

Heizungstausch vorbereiten in Ulm

Wir prüfen Gebäude, Heizflächen und Stromanschluss und sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt — und welche Vorarbeiten vorher nötig sind.