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im Landkreis Starnberg · 568 m ü. NN

Wärmepumpe in Seefeld

Die Auslegung von Wärmepumpen in Seefeld erfolgt unter Berücksichtigung einer Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Heizlast und die Dimensionierung der Anlage, insbesondere bei tiefen Außentemperaturen.

Auslegungswerte für Seefeld

Höhenlage und Lage im Land ergeben diese Größenordnung. Sie ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831; die bleibt für die Auslegung verbindlich.

-16°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

4.095Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,3

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C

-7°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Auslegung im kalten Auslegungsfall

Heizlastberechnung für die Auslegung

Für ein teilsaniertes Referenzhaus mit 140 Quadratmetern und einer Heizlast von 7 kW ergibt sich ein Jahreswärmebedarf von rund 19.110 kWh. Diese Werte sind entscheidend für die Auslegung der Wärmepumpe, da sie die benötigte Leistung und den Energieverbrauch bestimmen. Besonders bei tiefen Außentemperaturen muss die Wärmepumpe optimal dimensioniert werden, um auch in kalten Perioden effizient arbeiten zu können.

Die Heizlast von 7 kW ist ein Anhaltspunkt für die notwendige Leistung der Wärmepumpe, um bei der Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius den Wärmebedarf vollständig zu decken. Dies erfordert eine präzise Planung und möglicherweise zusätzliche Maßnahmen wie die Integration eines Heizstabes oder eines Pufferspeichers, um Spitzenlastzeiten abzufangen und die Effizienz zu maximieren.

Bivalenzpunkt und seine Bedeutung

In Seefeld liegt der sinnvolle Bivalenzpunkt bei etwa -7 Grad Celsius. Dieser Punkt markiert die Außentemperatur, bei der die Wärmepumpe und eine zusätzliche Heizquelle gleichwertig zur Deckung des Wärmebedarfs beitragen. Bei Temperaturen unterhalb dieses Punktes sinkt die Leistungszahl der Wärmepumpe, was bedeutet, dass die Effizienz der Anlage abnimmt und möglicherweise zusätzliche Heizquellen erforderlich sind.

Die Kenntnis des Bivalenzpunkts ist wesentlich für die Auswahl und Dimensionierung der Heizungsanlage. Sollte der Wärmebedarf häufig unterhalb des Bivalenzpunktes liegen, ist es ratsam, die Wärmepumpe entsprechend dimensionieren zu lassen oder alternative Heizlösungen in Betracht zu ziehen, um den Wärmebedarf auch in extremen Situationen zuverlässig zu decken.

Leistungszahl bei Frostbedingungen

Die erwartbare Jahresarbeitszahl für Luft/Wasser-Wärmepumpen in Seefeld beträgt 3.3 bei 35 Grad Vorlauf und 2.4 bei 55 Grad. Dies verdeutlicht, dass die Effizienz der Wärmepumpe bei höheren Vorlauftemperaturen deutlich sinkt. Bei kälteren Außentemperaturen, insbesondere bei der Auslegung auf -16 Grad Celsius, ist mit einer Abnahme der Leistungszahl zu rechnen.

Für eine optimale Effizienz sollte daher die Vorlauftemperatur bei der Planung der Anlage gut bedacht werden. Ein höherer Wärmepumpenbetrieb bei 55 Grad kann zu einem signifikant höheren Stromverbrauch führen, was sich beispielsweise bei einem Referenzhaus in einem jährlichen Mehrverbrauch von etwa 609 Euro niederschlägt. Es ist wichtig, die Vorlauftemperatur an die spezifischen Heizlasten und die individuellen Gegebenheiten des Hauses anzupassen, um die Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe langfristig zu sichern.

Was das für ein Haus in Seefeld bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
19.110 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.791 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
7.963 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.621 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 609 € im Jahr

Auffällig ist der Abstand zwischen 35 und 55 Grad Vorlauf. Er erklärt, warum die Absenkung der Vorlauftemperatur vor der Gerätewahl steht.

Wir sind in Seefeld und in der Umgebung im Einsatz

Seefeld ist eine Landgemeinde auf Platz 6 von 7 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:

Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Seefeld leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Seefeld.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Seefeld

Wie wichtig ist die Heizlastberechnung in Seefeld?

Die Heizlastberechnung ist entscheidend, um die notwendige Leistung der Wärmepumpe festzulegen. In Seefeld beträgt die Heizlast für ein teilsaniertes Haus 7 kW bei einer Auslegungstemperatur von -16 Grad Celsius, was die Grundlage für die dimensionierung der Heizungsanlage bildet.

Was ist der Bivalenzpunkt und wie beeinflusst er die Wärmepumpe?

Der Bivalenzpunkt in Seefeld liegt bei etwa -7 Grad Celsius. Unterhalb dieses Punktes ist die Wärmepumpe weniger effizient, und eine zusätzliche Heizquelle wird benötigt, um den Wärmebedarf zu decken.

Wie beeinflussen Frostbedingungen die Effizienz der Wärmepumpe?

Frostbedingungen reduzieren die Leistungszahl der Wärmepumpe. In Seefeld liegt die erwartbare Jahresarbeitszahl bei 3.3 bei 35 Grad Vorlauf, jedoch sinkt sie auf 2.4 bei 55 Grad, was den Stromverbrauch erhöht und die Wirtschaftlichkeit beeinflusst.

Heizungstausch vorbereiten in Seefeld

Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.