im Landkreis Starnberg · 596 m ü. NN
Wärmepumpe in Weßling
Die Auslegungstemperatur in Weßling beträgt rechnerisch -17 Grad Celsius, was für die Auswahl einer geeigneten Wärmepumpe entscheidend ist. Dank der Heizgradtage von 4171 Kd können die Heizlast und der Wärmebedarf präzise ermittelt werden, um die Effizienz der Anlage zu optimieren.
Auslegungswerte für Weßling
Die Angaben leiten sich aus Höhe über NN und Lage ab und dienen der Einordnung. Was Ihr Gebäude tatsächlich braucht, zeigt erst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
-17°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
4.171Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,3
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C
-8°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Betrieb mit dem eigenen Solarstrom
Effizienter Betrieb mit eigenem Solarstrom
Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage ermöglicht es, den selbst erzeugten Solarstrom für die Heizungsunterstützung zu nutzen. Bei einem Heizbedarf von rund 18.939 kWh pro Jahr kann der Eigenverbrauchsanteil im Winter durch geeignete Speicherlösungen optimiert werden. Bei der Planung sollten Sie berücksichtigen, dass etwa 5.739 kWh Stromverbrauch bei einer Flächenheizung anfallen.
Um den Solarstrom möglichst effektiv einzusetzen, ist eine intelligent gesteuerte Pufferung wichtig. Ein Energiemanagementsystem sorgt dafür, dass überschüssiger Solarstrom gespeichert oder zur Aufheizung von Warmwasser verwendet wird. Insbesondere an Tagen mit Sonnenschein kann so die Wärmepumpe entlastet und die gesamte Effizienz gesteigert werden.
Ein sinnvoller Bivalenzpunkt von etwa -8 Grad Celsius zeigt, dass die Wärmepumpe bis zu diesem Punkt effizient arbeiten kann. Bei tieferen Temperaturen sollte dennoch ein Backup-System eingeplant werden, um die Heizleistung sicherzustellen.
Jahresarbeitszahlen und ihre Bedeutung
Die erwartbare Jahresarbeitszahl für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe in Weßling liegt bei 3.3 bei 35 Grad Vorlauf und 2.4 bei 55 Grad. Diese Werte sind entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Heizsystems. Eine höhere Jahresarbeitszahl bedeutet, dass die Wärmepumpe effizienter arbeitet und weniger Strom benötigt, um den gleichen Heizbedarf zu decken.
Für das Referenzhaus mit einer Heizlast von 7 kW, das bei einem Vorlauf von 55 Grad betrieben wird, ergeben sich jährliche Kosten von etwa 602 Euro mehr im Vergleich zu einem Betrieb bei 35 Grad. Daher ist es wichtig, die Vorlauftemperatur so niedrig wie möglich zu halten, um die Betriebskosten zu minimieren und die Jahresarbeitszahl zu maximieren.
Durch eine gut geplante Photovoltaikanlage können die Stromkosten zusätzlich gesenkt werden. Der Einsatz von Solarstrom für die Wärmepumpe reduziert den externen Strombezug und verbessert die Nachhaltigkeit des Heizsystems.
Optimierung durch Energiemanagement
Ein effizientes Energiemanagementsystem ist unerlässlich, um die Interaktion zwischen Photovoltaik und Wärmepumpe zu steuern. Es ermöglicht die Überwachung des Stromverbrauchs sowie die Steuerung der Lade- und Entladezyklen von Speichern. So kann der erzeugte Solarstrom in Zeiten mit hoher Produktion optimal für die Heizungsunterstützung genutzt werden.
Durch den Einsatz eines Speichersystems kann überschüssiger Solarstrom gespeichert werden, um auch in sonnenarmen Zeiten, wie im Winter, auf den eigenen Strom zurückzugreifen. Dies erhöht den Eigenverbrauchsanteil und senkt die Stromkosten langfristig. Die flexible Anpassung an den Energiebedarf und die Erzeugung durch Photovoltaik ist entscheidend für die Effizienz der gesamten Anlage.
Darüber hinaus kann eine intelligente Steuerung dazu beitragen, den Wärmebedarf besser vorherzusagen und eine bedarfsgerechte Regelung der Wärmepumpe zu gewährleisten.
Was das für ein Haus in Weßling bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Als Vergleichsmaßstab gedacht: Wie Ihr Haus abschneidet, hängt an Dämmstandard, Heizflächen und Nutzung.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 18.939 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 5.739 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 7.891 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.607 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 602 € im Jahr
Auffällig ist der Abstand zwischen 35 und 55 Grad Vorlauf. Er erklärt, warum die Absenkung der Vorlauftemperatur vor der Gerätewahl steht.
Wir sind in Weßling und in der Umgebung im Einsatz
Weßling ist eine Landgemeinde auf Platz 7 von 7 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:
Eine Wärmepumpe arbeitet am günstigsten mit eigenem Strom. Was eine Photovoltaikanlage in Weßling leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Weßling.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Weßling
Wie viel Eigenstrom kann ich im Winter nutzen?
Der Eigenverbrauchsanteil hängt von der Dimensionierung Ihrer Photovoltaikanlage und dem Verbrauch ab. Bei einem Heizbedarf von rund 18.939 kWh pro Jahr und einem Stromverbrauch von 5.739 kWh für die Heizung ist ein optimierter Einsatz möglich.
Was ist die Bedeutung der Jahresarbeitszahl?
Die Jahresarbeitszahl beschreibt das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom. In Weßling liegt diese bei 3.3 bei 35 Grad Vorlauf, was bedeutet, dass für 1 kWh Strom 3.3 kWh Wärme erzeugt werden können – ein hoher Effizienzgrad.
Wie kann ich die Wärmepumpe effizient steuern?
Der optimale Betrieb erfolgt durch ein Energiemanagementsystem, das die Erzeugung und den Verbrauch überwacht. Es kann den Speicherbedarf steuern und sicherstellen, dass Solarstrom effektiv genutzt wird, insbesondere in sonnenarmen Zeiten.
Auslegung prüfen lassen in Weßling
Vor der Gerätewahl steht die Bestandsaufnahme: Heizlast, Vorlauftemperatur, Platz für die Aufstellung und der Netzanschluss.