im Landkreis Starnberg · 592 m ü. NN
Wärmepumpe in Starnberg
Die Auslegung von Heizungsanlagen in Starnberg erfordert besondere Beachtung der klimatischen Bedingungen. Bei einer rechnerischen Auslegungstemperatur von -17 Grad Celsius ist eine präzise Dimensionierung unerlässlich.
Auslegungswerte für Starnberg
Die Angaben leiten sich aus Höhe über NN und Lage ab und dienen der Einordnung. Was Ihr Gebäude tatsächlich braucht, zeigt erst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
-17°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
4.166Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,3
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,4 bei 55 °C
-8°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Auslegung im kalten Auslegungsfall
Heizlast und Jahreswärmebedarf
Die Heizlast eines Referenzhauses mit 140 m² Fläche und 50 W/m² beträgt 7 kW. Daraus ergibt sich ein jährlicher Wärmebedarf von rund 18.916 kWh. Diese Werte sind entscheidend für die Auswahl und Dimensionierung einer geeigneten Wärmepumpe, insbesondere bei kälteren Außentemperaturen. Bei der Auslegung muss auch der spezifische Jahreswärmebedarf berücksichtigt werden, da dies die Effizienz der gesamten Heizungsanlage beeinflusst.
Die korrekte Dimensionierung der Wärmepumpe in Bezug auf die Heizlast ist besonders bei der Wahl des Bivalenzpunktes wichtig. Dieser liegt in Starnberg bei etwa -8 Grad Celsius. An diesem Punkt kann die Wärmepumpe nicht mehr allein die benötigte Wärme liefern und muss durch eine Unterstützung in Form eines Heizstabs oder eines anderen Wärmegenerators ergänzt werden.
Leistungszahlen und Effizienz im Frostbetrieb
Die erwartbare Jahresarbeitszahl für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe in Starnberg beträgt 3.3 bei 35 Grad Vorlauftemperatur und 2.4 bei 55 Grad. Diese Werte verdeutlichen, dass die Effizienz der Wärmepumpe bei tieferen Vorlauftemperaturen sinkt, was im Winter zu einer höheren Stromaufnahme führt. Dementsprechend erhöht sich der Stromverbrauch in einem Referenzhaus auf etwa 7.882 kWh bei 55 Grad Vorlauf, was zusätzliche Kosten von ca. 602 Euro im Jahr nach sich ziehen kann.
Um die Effizienz zu maximieren, ist es daher ratsam, eine Wärmepumpe zu wählen, die auf den spezifischen Heizgradtage von 4166 Kd ausgelegt ist. In Starnberg müssen Heizungsanlagen darauf optimiert werden, um auch bei kältesten Außentemperaturen effizient arbeiten zu können.
Dimensionierung von Speicher und Heizstab
Die Dimensionierung von Speicher und Heizstab ist in Starnberg besonders relevant, da bei der Auslegungstemperatur von -17 Grad Celsius eine höhere Wärmeabgabe nötig ist. Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass der Bivalenzpunkt bei etwa -8 Grad Celsius liegt. Dies bedeutet, dass der Heizstab bei Temperaturen unterhalb dieses Punktes aktiv wird, um den Wärmebedarf zu decken.
Ein ausreichend dimensionierter Speicher ist notwendig, um die Energie, die die Wärmepumpe während der effizienteren Betriebszeiten generiert, zu speichern. Dadurch kann die Anlage auch bei extremen Temperaturen eine konstante Wärmeabgabe sicherstellen. Eine sorgfältige Planung der Speicherkapazitäten ist daher erforderlich, um einen stabilen Betrieb und eine hohe Effizienz zu gewährleisten.
Was das für ein Haus in Starnberg bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ihr Gebäude weicht davon ab — die Rechnung zeigt die Größenordnung, nicht Ihren Verbrauch.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 18.916 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 5.732 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 7.882 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.605 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 602 € im Jahr
Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.
Wir sind in Starnberg und in der Umgebung im Einsatz
Starnberg ist die Mittelstadt auf Platz 1 von 7 in seinem Landkreis. Diese Orte liegen am nächsten:
Wärmepumpe und Photovoltaik greifen ineinander — vor allem in der Übergangszeit. Was eine Photovoltaikanlage in Starnberg leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Starnberg.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Starnberg
Wie wird die Heizlast für ein Gebäude in Starnberg berechnet?
Die Heizlast wird durch die isolierte Fläche des Gebäudes, die gewünschte Innentemperatur und die Außentemperatur bestimmt. Für ein Referenzhaus in Starnberg ergibt sich eine Heizlast von 7 kW.
Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?
Der Bivalenzpunkt ist die Temperatur, bei der die Wärmepumpe nicht mehr ausreichend Wärme erzeugt. In Starnberg liegt dieser Punkt bei etwa -8 Grad Celsius, was bedeutet, dass zusätzliche Heizquellen eingesetzt werden müssen, um den Wärmebedarf zu decken.
Wie beeinflusst die Vorlauftemperatur die Effizienz der Wärmepumpe?
Die Vorlauftemperatur hat direkten Einfluss auf die Effizienz der Wärmepumpe. Bei einer Vorlauftemperatur von 35 Grad beträgt die Jahresarbeitszahl 3.3, während sie bei 55 Grad auf 2.4 sinkt. Eine niedrigere Vorlauftemperatur führt in der Regel zu einer höheren Effizienz.
Auslegung prüfen lassen in Starnberg
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