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kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen · 150 m ü. NN

Wärmepumpe in Wuppertal

Die Auslegungstemperatur in Wuppertal liegt bei -10 Grad Celsius. Dies macht die Anpassung bestehender Heizsysteme für den Betrieb mit einer Wärmepumpe besonders wichtig, insbesondere in unsanierten Altbauten.

Auslegungswerte für Wuppertal

Die Angaben leiten sich aus Höhe über NN und Lage ab und dienen der Einordnung. Was Ihr Gebäude tatsächlich braucht, zeigt erst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.

-10°C

Auslegungstemperatur

kältester Auslegungsfall

3.365Kd

Heizgradtage (20/15)

Länge und Härte der Heizperiode

3,7

Jahresarbeitszahl

bei 35 °C Vorlauf · 2,8 bei 55 °C

-4°C

Bivalenzpunkt

ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger

Waermepumpe im Bestandsgebaeude

Anpassung der Heizsysteme an die Wärmepumpe

Um eine Wärmepumpe effizient in einem Bestandsgebäude zu betreiben, ist es notwendig, die Vorlauftemperatur zu senken. In einem unsanierten Altbau bedeutet das oft, dass die Heizkörper hinsichtlich ihrer Größe und Leistung geprüft werden müssen. Bei einer Heizlast von 7 kW, wie sie in einem typischen Referenzhaus mit 140 m² zu erwarten ist, sind Heizkörper mit einer kleineren Leistung unter Umständen nicht ausreichend. Bei einer höheren Vorlauftemperatur von 55 Grad Celsius muss der Jahreswärmebedarf von ca. 18.844 kWh mit einem höheren Stromverbrauch von etwa 6.730 kWh gedeckt werden, was die Effizienz der Wärmepumpe verringert.

Ein hydraulischer Abgleich ist damit Voraussetzung, um sicherzustellen, dass alle Heizkörper gleichmäßig beheizt werden. Dies optimiert den Energieverbrauch und verbessert die Leistung der Wärmepumpe, da die Anlage so besser auf die thermischen Gegebenheiten des Gebäudes abgestimmt werden kann. Ein sinnvoller Bivalenzpunkt von etwa -4 Grad Celsius zeigt, ab wann die Heizungsanlage Unterstützung benötigt, was bei der Planung berücksichtigt werden sollte.

Effizienz der Wärmepumpe im Altbau

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) einer Wärmepumpe ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit. Bei 35 Grad Vorlauf ist eine JAZ von 3.7 zu erwarten, was wiederum bedeutet, dass für jede Kilowattstunde Strom, die die Wärmepumpe verbraucht, 3.7 kWh Wärme erzeugt werden können. Bei 55 Grad Vorlauf sinkt dieser Wert auf 2.8, was die Betriebskosten erhöht.

In einem unsanierten Altbau kann die Anpassung der Heizsysteme die JAZ signifikant beeinflussen. Eine zu hohe Vorlauftemperatur führt nicht nur zu höheren Betriebskosten, sondern auch zu einem erhöhten Stromverbrauch von etwa 458 Euro jährlich zusätzlich im Vergleich zur Nutzung einer Flächenheizung. Die Optimierung der Heizsysteme ist daher unverzichtbar, um die Betriebskosten der Wärmepumpe im Rahmen zu halten.

Heizkörper im Bestand: Austausch oder Beibehaltung?

Bei der Umstellung auf eine Wärmepumpe stellt sich die Frage, welche Heizkörper im Bestandsgebäude verbleiben können und welche möglicherweise ausgetauscht werden müssen. Kleinere Heizkörper, die nicht für die niedrigeren Vorlauftemperaturen geeignet sind, sollten durch effizientere Modelle ersetzt werden, um die Heizlast optimal zu decken.

Eine gründliche Analyse der vorhandenen Heizkörper in Verbindung mit einer Heizlastberechnung ist notwendig, um fundierte Entscheidungen zu treffen. In vielen Fällen können größere oder modernere Heizkörper, die für niedrigere Vorlauftemperaturen konzipiert sind, beibehalten werden, was die Umstellung auf eine Wärmepumpe erleichtert. Hierbei ist es auch wichtig, den hydraulischen Abgleich durchzuführen, um die Effizienz der Anlage weiter zu steigern.

Was das für ein Haus in Wuppertal bedeutet

Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ihr Gebäude weicht davon ab — die Rechnung zeigt die Größenordnung, nicht Ihren Verbrauch.

Heizlast
7,0 kW
Jahreswärmebedarf
18.844 kWh
Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
5.093 kWh
Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
6.730 kWh
Stromkosten mit Flächenheizung
1.426 € im Jahr
Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
+ 458 € im Jahr

Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.

Wir sind in Wuppertal und in der Umgebung im Einsatz

Wuppertal ist die mittlere Grossstadt auf Platz 7 von 14 in unserer Standortliste für Nordrhein-Westfalen. Diese Orte liegen am nächsten:

Wärmepumpe und Photovoltaik greifen ineinander — vor allem in der Übergangszeit. Was eine Photovoltaikanlage in Wuppertal leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Wuppertal.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Wuppertal

Welche Vorlauftemperaturen sind für Wärmepumpen in Wuppertal optimal?

Für eine optimale Effizienz sollte die Vorlauftemperatur bei etwa 35 Grad Celsius liegen. Höhere Temperaturen, wie 55 Grad, reduzieren die Jahresarbeitszahl und erhöhen die Betriebskosten.

Wie kann ich die Heizkosten mit einer Wärmepumpe im Altbau senken?

Die Senkung der Vorlauftemperatur, der hydraulische Abgleich und der Austausch ineffizienter Heizkörper tragen dazu bei, die Heizkosten zu senken und die Effizienz der Wärmepumpe zu steigern.

Was ist der Bivalenzpunkt und warum ist er wichtig?

Der sinnvolle Bivalenzpunkt liegt bei etwa -4 Grad Celsius in Wuppertal. Ab diesem Punkt benötigt die Heizungsanlage Unterstützung, was bei der Planung der Wärmepumpe berücksichtigt werden sollte.

Heizungstausch vorbereiten in Wuppertal

Wir prüfen Gebäude, Heizflächen und Stromanschluss und sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt — und welche Vorarbeiten vorher nötig sind.