kreisfreie Stadt in Niedersachsen · 10 m ü. NN
Wärmepumpe in Oldenburg
Für den Betrieb einer Wärmepumpe ist der Netzanschluss entscheidend. In Oldenburg beträgt die Auslegungstemperatur -10 Grad Celsius, was die Planung und Integration in bestehende Systeme beeinflusst.
Auslegungswerte für Oldenburg
Die Angaben leiten sich aus Höhe über NN und Lage ab und dienen der Einordnung. Was Ihr Gebäude tatsächlich braucht, zeigt erst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
-10°C
Auslegungstemperatur
kältester Auslegungsfall
3.211Kd
Heizgradtage (20/15)
Länge und Härte der Heizperiode
3,7
Jahresarbeitszahl
bei 35 °C Vorlauf · 2,8 bei 55 °C
-4°C
Bivalenzpunkt
ab hier lohnt ein zweiter Erzeuger
Netzanschluss und Steuerung
Anmeldung beim Netzbetreiber
Die Anmeldung Ihrer Wärmepumpe beim zuständigen Netzbetreiber ist ein wichtiger Schritt. Dieser muss über die geplante Inbetriebnahme informiert werden, um den Netzanschluss zu realisieren. In Oldenburg sind die Heizgradtage mit 3211 Kd hoch, was bedeutet, dass der Energiebedarf über einen Großteil des Jahres relativ hoch ist. Eine rechtzeitige Anmeldung gewährleistet außerdem, dass alle erforderlichen steuerlichen Vorteile, wie das reduzierte Netzentgelt, in Anspruch genommen werden können.
Bei der Anmeldung sollten Sie die Art der Verbrauchseinrichtung angeben, da dies Einfluss auf die Einspeisung und den Strombezug hat. Insbesondere die Einhaltung des Paragrafen 14a EnWG, der die Anforderungen an steuerbare Verbrauchseinrichtungen regelt, ist für eine reibungslose Abwicklung unerlässlich. So können Sie sicherstellen, dass die Anlage bei Bedarf optimal in das Netz integriert wird.
Steuerbare Verbrauchseinrichtungen
Steuerbare Verbrauchseinrichtungen sind entscheidend für eine effiziente Nutzung der Wärmepumpe. Diese Geräte ermöglichen es, den Stromverbrauch an die Verfügbarkeit von regenerativen Energiequellen anzupassen. Bei einer Jahresarbeitszahl von 3.7 bei 35 Grad Vorlauf haben Sie die Möglichkeit, den Stromverbrauch zu optimieren, indem Sie die Anlage nur dann betreiben, wenn die Strompreise niedrig sind oder die Einspeisung von Erneuerbaren Energien hoch ist.
Ein Pufferspeicher spielt hierbei eine zentrale Rolle. Er speichert überschüssige Wärme und sorgt dafür, dass Heizperioden auch während Sperrzeiten überbrückt werden können. Wenn die Außentemperaturen auf etwa -4 Grad Celsius fallen, kann der Pufferspeicher helfen, den Wärmebedarf gleichmäßig zu decken, ohne dass die Wärmepumpe ständig in Betrieb sein muss.
Sperrzeiten und deren Überbrückung
Sperrzeiten sind Zeiten, in denen der Netzbetreiber den Bezug von Strom aus dem Netz einschränkt. Für Wärmepumpenbetreiber in Oldenburg ist es wichtig, diese Zeiten zu kennen und Vorkehrungen zu treffen, um den Wärmebedarf während solcher Perioden zu decken. Durch die Erweiterung Ihrer Anlage um einen Pufferspeicher können Sie die in der Heizperiode erzeugte Wärme effizient nutzen und die Folgen von Sperrzeiten abmildern.
Bei einem Jahreswärmebedarf von rund 17.982 kWh in einem Referenzhaus zeigt sich, dass ein Pufferspeicher nicht nur die Unabhängigkeit von kurzfristigen Netzeinspeisungen erhöht, sondern auch die Betriebskosten signifikant senken kann. Eine gut geplante Integration der Wärmepumpe in das bestehende System ermöglicht somit eine anpassungsfähige und nachhaltige Lösung für Ihr Heizsystem.
Was das für ein Haus in Oldenburg bedeutet
Gerechnet für ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und 50 W/m² spezifischer Heizlast, bei 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom. Ihr Gebäude weicht davon ab — die Rechnung zeigt die Größenordnung, nicht Ihren Verbrauch.
- Heizlast
- 7,0 kW
- Jahreswärmebedarf
- 17.982 kWh
- Stromverbrauch mit Flächenheizung (35 °C)
- 4.860 kWh
- Stromverbrauch mit Heizkörpern (55 °C)
- 6.422 kWh
- Stromkosten mit Flächenheizung
- 1.361 € im Jahr
- Mehrkosten bei 55 °C Vorlauf
- + 437 € im Jahr
Zwischen den beiden Zeilen zur Vorlauftemperatur liegt der eigentliche Hebel: Wer die Heizflächen vergrößert, spart dauerhaft mehr als wer die Wärmepumpe eine Nummer größer wählt.
Wir sind in Oldenburg und in der Umgebung im Einsatz
Oldenburg ist die kleinere Grossstadt auf Platz 3 von 4 in unserer Standortliste für Niedersachsen. Diese Orte liegen am nächsten:
Wärmepumpe und Photovoltaik greifen ineinander — vor allem in der Übergangszeit. Was eine Photovoltaikanlage in Oldenburg leistet, steht auf der Photovoltaik-Seite für Oldenburg.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Oldenburg
Wie melde ich meine Wärmepumpe beim Netzbetreiber an?
Die Anmeldung erfolgt durch Einreichung aller erforderlichen Informationen über die Anlage beim zuständigen Netzbetreiber. Achten Sie darauf, die Art der Verbrauchseinrichtung anzugeben, um von den Vorteilen des Paragrafen 14a EnWG zu profitieren.
Was sind steuerbare Verbrauchseinrichtungen?
Steuerbare Verbrauchseinrichtungen sind Geräte, die den Stromverbrauch an die Verfügbarkeit von regenerativen Energien anpassen. Sie ermöglichen eine effizientere Nutzung Ihrer Wärmepumpe, insbesondere während günstiger Strompreise.
Wie kann ich Sperrzeiten überbrücken?
Um Sperrzeiten zu überbrücken, empfiehlt sich die Installation eines Pufferspeichers. Dieser speichert überschüssige Wärme und stellt sicher, dass auch während der Sperrzeiten ausreichend Heizenergie zur Verfügung steht.
Heizungstausch vorbereiten in Oldenburg
Wir prüfen Gebäude, Heizflächen und Stromanschluss und sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt — und welche Vorarbeiten vorher nötig sind.